Im Streit zwischen Johan Vridthoff, Vikar S. Georgii in Sanct Lamberti zu Münster, und Johan Werllhoff zu Hoetmar wegen Verzögerung des Gewinns des Lütke Velthus im Kirchspiel Hoetmar, wird unter Beilhilfe von Melchior von Büren, Domkellner, Arend von Büren und Goswin von Raesfeld, Domherren, ein Vergleich geschlossen. Johan Werlhoff gibt als Zubehör des Hofes an: Eine Wiese "de Rodtwisch", ein Büschchen "dat Rodt" im Kirchspiel Hoetmar zwischen den Kampen des Buttes und seinen eigenen, des Smers Kamp in Süden und Westerortzkamp im Osten, 4 Stücke Land, die Werlhoff an Oldthoetmar verpachtet hat, ein Kamp up der Vlechten mit einigen Bäumen auf der Anewende, Fuhrgenossen de Boumer und Schürman, ein Stück auf Oldthoetmars Felde zwischen dem Land Schürmans und Oldthoetmars. Der Vikar nimmt die Angaben vorbehaltlich besserer Feststellung durch eine Bauersprache entgegen. Die Verpachtung geschieht auf 8 Jahre gegen 7 Goldgulden jährlich. Zeugen: Herr Johan Havichorst, Lic. jur.; Christian Lennepp, Henrich Stadtboim, Gografen. Unterschriften des Domkellners und des Vikars.