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Revers Josts Schades von Leibolz und weiterer namentlich genannter Personen bezüglich der Belehnung mit einer Kemenate in Leibolz und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Wilhelm [Hartmann von Klauer zu Wohra], Abt von Fulda
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Revers Josts Schades von Leibolz und weiterer namentlich genannter Personen bezüglich der Belehnung mit einer Kemenate in Leibolz und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Wilhelm [Hartmann von Klauer zu Wohra], Abt von Fulda
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 18 Familien S >> 18.6 Schade
1569 März 09
Ausfertigung, Pergament, vier anhängende Siegel, eines davon ab und verloren, zum Teil Siegelreste
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der gebenn ist inn unnser stadt Fulda mitwochenn nach reminiscere den neundtenn monatstagk martii im funffzehenhundertenn neun unnde sechzigstenn ihar
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Jost, Wilhelm und Kaspar Schade von Leibolz (Leubotts) und weitere namentlich genannte Personen bestätigen in Vormundschaft für Kraft Schade von Leibolz (Schadenn zum Leubolts) die Belehnung mit einer Kemenate mit dem Vogteigericht und drei Gütern in Leibolz (Leubolts) [Ortsteil der Gem. Eiterfeld, Landkr. Fulda], drei Hintersiedelhöfen in Steinbach [Ortsteil der Gem. Burghaun, Landkr. Fulda], einer Mühle in Arzell (Aczel) [Ortsteil der Gem. Eiterfeld, Landkr. Fulda] und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch Wilhelm [Hartmann von Klauer zu Wohra], Abt von Fulda. Lehenbrief inseriert. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Jost und Wilhelm Schade von Leibolz, Hans Georg von Boyneburg (Boinebürg), Hans Wilhelm von Romrod (Romrodt)
Revers bietet kein eigenes Datum, sondern verweist auf dasjenige des Inserts.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.