Leiharbeit bei Amazon & Co. - Fluch oder Segen?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 R130006/103
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/024 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2013 >> Unterlagen
28. Februar 2013
Die Arbeitsbedingungen der Leiharbeiter beim Internetversand Amazon haben die Zeitarbeit in Verruf gebracht. Und tausende Kunden protestieren gegen die Bedingungen, unter denen ihr Buch- oder CD-Paket zusammengestellt und versandt wird. Kommt nun das Prinzip Leiharbeit auf den Prüfstand?
Über Jahre hinweg haben Leiharbeiter auch bei anderen Firmen immer wieder berichtet, dass sie ausgenutzt und schlecht bezahlt werden. Aber viele halten still - aus Angst, die Arbeit zu verlieren. Die Zahl der Leiharbeiter ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Ende 2011 waren es über 870.000 bundesweit. Die Großen der Branche wie Randstad oder Adecco machten im selben Jahr knapp 2 bzw. 1,5 Milliarden Euro Umsatz. Seit 2003 boomt die "Arbeitnehmerüberlassung", die mit der "Agenda 2010" der damaligen rot-grünen Bundesregierung zum politischen Programm wurde.
Kritiker, etwa aus Gewerkschaften, sagen: Durch Leiharbeit würden reguläre Arbeitsverhältnisse ersetzt und es werde immer noch gegen den Grundsatz "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" verstoßen. Die "Ware Mensch" sei billig geworden.
Gast im Studio: Ariane Durian, Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen
Über Jahre hinweg haben Leiharbeiter auch bei anderen Firmen immer wieder berichtet, dass sie ausgenutzt und schlecht bezahlt werden. Aber viele halten still - aus Angst, die Arbeit zu verlieren. Die Zahl der Leiharbeiter ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Ende 2011 waren es über 870.000 bundesweit. Die Großen der Branche wie Randstad oder Adecco machten im selben Jahr knapp 2 bzw. 1,5 Milliarden Euro Umsatz. Seit 2003 boomt die "Arbeitnehmerüberlassung", die mit der "Agenda 2010" der damaligen rot-grünen Bundesregierung zum politischen Programm wurde.
Kritiker, etwa aus Gewerkschaften, sagen: Durch Leiharbeit würden reguläre Arbeitsverhältnisse ersetzt und es werde immer noch gegen den Grundsatz "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" verstoßen. Die "Ware Mensch" sei billig geworden.
Gast im Studio: Ariane Durian, Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen
0'15
Audio-Visuelle Medien
Durian, Ariane
Arbeit: Zeitarbeit
Arbeit; Leiharbeit
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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