Eheberedung zwischen Jörg Menche und Elisabeth, Witwe des Philipp Greiner Beide besitzen viele Güter und haben bis jetzt keine Kinder. Jörg behält sich jedoch seinen Teil Weingarten "im Steinenthal" neben Baltus Sengfeder und Elisabeth ihren Weingarten und Wiese "beim alten Fahr" und den Weingarten samt Wiese "unden ann der Turbach" gelegen vor. Diese Stücke sollen, falls die Ehe kinderlos bleibt und ein Ehegatte stirbt, an dessen Verwandte zurückfallen.
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Eheberedung zwischen Jörg Menche und Elisabeth, Witwe des Philipp Greiner Beide besitzen viele Güter und haben bis jetzt keine Kinder. Jörg behält sich jedoch seinen Teil Weingarten "im Steinenthal" neben Baltus Sengfeder und Elisabeth ihren Weingarten und Wiese "beim alten Fahr" und den Weingarten samt Wiese "unden ann der Turbach" gelegen vor. Diese Stücke sollen, falls die Ehe kinderlos bleibt und ein Ehegatte stirbt, an dessen Verwandte zurückfallen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 U 112
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 Stadtarchiv Freudenberg
Stadtarchiv Freudenberg >> I. Urkunden
1569 Januar 11
1 Schr.
Urkunden
Zeugen: Johan Lewkauff, Pfarrer (amtshalber); Lorenz Hoffmann, Bürgermeister (amtshalber); Hans Menche, Vater von Jörg Menche (von Seiten des Bräutigams); Thoma Menche, Vetter von Jörg Menche (von Seiten des Bräutigams); Thoma Reiner, Hofmann auf dem Dürrhof (Durbach) (von Seiten des Bräutigams); Hans Braunwert (von Seiten des Bräutigams); Philipp Hoffmann (von Seiten des Bräutigams); Hans Khun (von Seiten der Braut); Kaspar Loer, Hofmann auf dem Tremhof (Trembach) (von Seiten der Braut); Paul Miller (von Seiten der Braut); Paul Leutwein (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Überlieferungsart: Entwurf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ