Berthold, Pfarrer (plebanus) in Kirchberg (Kirperhc) will Güter, die ihm in der Gemarkung von Bottwar von seinem Vater zugefallen sind, der Kirche zuwenden, wovon sie herkommen, weshalb er ein Drittel der Früchte der nachgeschriebenen Äcker nach seinem Tod den Chorfrauen in Oberstenfeld und den dort angestellten Priestern zuwendet, damit sie diese beständig empfangen. Die Namen der Äcker sind: im Rohrbach, im Diethenbühl, ein Acker gegen Oberstenfeld, gen. Kriech (Criehc), drei Ackerstücklein bei der oberen Kirche in Bottwar, ein Acker im Berntal, im Maurach, ein Wiesenstücklein im Röhrach, ein Garten bei der Mauer der Stadt Bottwar, ein Viertel Weinberg in der Anshelmsklinge, vom Weinberg in Mundelsheim (Mundolzheim) die Hälfte des Weines. Diese Güter übermacht er der Jungfrau Maria, dem hl. Johannes dem Täufer und zum Heil seiner Seele in der Weise, daß sie nach seinem Tod seiner mit Vigilien und Gebeten gedenken und am folgenden Tag eine Totenmesse zum Heil seiner Seele gefeiert wird und dies als sein Jahrtag beständig gefeiert wird.