Streit um den Nachlaß des Bernt Duverich. Bernt Duverich hatte mit seiner Frau Elsken drei Kinder: Wessel, Anna und Drietgen. Die beiden Töchter starben vor dem Vater. Beim Tode Bernts nahm Wessel das Haus seines Vaters und den gesamten Nachlaß in Besitz. Bernts Enkel, die Kinder seiner beiden verstorbenen Töchter, beanspruchten einen Anteil mit der Begründung, der Nachlaß sei durch drei zu teilen und ihnen stände der Anteil ihrer Mutter zu. Anton von Basten klagte im Namen seiner Frau Adelheit beim Bürgermeister und den Schöffen der Stadt Wesel. Wessel warf seinen Kontrahenten vor, sie hätten im Sterbehaus verschiedene Gegenstände, u. a. Register, Rechenbücher und Siegel, entwendet.
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Streit um den Nachlaß des Bernt Duverich. Bernt Duverich hatte mit seiner Frau Elsken drei Kinder: Wessel, Anna und Drietgen. Die beiden Töchter starben vor dem Vater. Beim Tode Bernts nahm Wessel das Haus seines Vaters und den gesamten Nachlaß in Besitz. Bernts Enkel, die Kinder seiner beiden verstorbenen Töchter, beanspruchten einen Anteil mit der Begründung, der Nachlaß sei durch drei zu teilen und ihnen stände der Anteil ihrer Mutter zu. Anton von Basten klagte im Namen seiner Frau Adelheit beim Bürgermeister und den Schöffen der Stadt Wesel. Wessel warf seinen Kontrahenten vor, sie hätten im Sterbehaus verschiedene Gegenstände, u. a. Register, Rechenbücher und Siegel, entwendet.
AA 0627, 1455 - D 835/2102
AA 0627 Reichskammergericht, Teil II: C-D
Reichskammergericht, Teil II: C-D >> 2. Buchstabe D
1542 - 1551 (1533 - 1550)
Enthaeltvermerke: Kläger: Wessel (Wetzel) Duverich, Wesel, (Bekl.), bzw. die Vormünder seiner nachgelassenen Kinder: AdolfDuverich, Peter von Drupnick Beklagter: Adelheit, Witwe des Anton von Basten, zeitweilig vertreten durch ihren Mann Engelbert von Altena, Wesel, (Kl.: Anton von Basten) Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Dreher (Drewer) 1542 - Dr. Anastasius Greineisen 1542 - Dr. Johann Deschler 1548 - Dr. Johann Hechell 1548 - Dr. Heinrich Burkhart 1548 - Seld (?) (1542) - Dr. Michael von Kaden (1543) Prokuratoren (Bekl.): Dr. Lucas Landtstraß 1542 - Dr. Patroclus Gropper 1542 - Lic. Christophorus Swabach 1542 - Lic. Amandus Wolff 1542 - Dr. Michael von Kaden 1549 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Bürgermeister und Schöffen der Stadt Wesel 1533 - 2. Bürgermeister und Rat der Stadt Dortmund 1540 - 3. RKG 1542 - 1551 (1533 - 1550) Beschreibung: 3,5 cm, 68 Bl., lose; Q 1 - 14 und ein Beilage A hinter Q 5.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:17 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil II: C-D (Bestand)
- 2. Buchstabe D (Gliederung)