Lehensreversbrief des Johannes Schöllkopf, Schmied und Einwohner zu Boll; das Lehen, eine Maierhof, umfasst ein Haus mit Scheune, verschiedene Äcker, Wiesen und Gärten; damit verbundene Verpflichtung zur jährlichen Zahlung von 26 Kreuzern, immer am St. Georgstag, sowie von 1 Scheffel, 1 Simmer und 1 Vierling Dinkel, 1 Scheffel, 4 Simmer und 1 Vierling Hafer, 1 Henne, 4 Hühner und 50 Eier, immer fällig am St. Michaelistag; im Falle eines Besitzwechsels, ob durch Tod oder Übertragung, muss der Geistlichen Verwaltung Göppingen jeweils 5 Gulden und 44 Kreuzern Weglohn, 5 Gulden und 44 Kreuzer und 1 Maß Wein Handlohn gezahlt werden, wobei die Maß Wein durch 24 Kreuzer ersetzt werden kann
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Lehensreversbrief des Johannes Schöllkopf, Schmied und Einwohner zu Boll; das Lehen, eine Maierhof, umfasst ein Haus mit Scheune, verschiedene Äcker, Wiesen und Gärten; damit verbundene Verpflichtung zur jährlichen Zahlung von 26 Kreuzern, immer am St. Georgstag, sowie von 1 Scheffel, 1 Simmer und 1 Vierling Dinkel, 1 Scheffel, 4 Simmer und 1 Vierling Hafer, 1 Henne, 4 Hühner und 50 Eier, immer fällig am St. Michaelistag; im Falle eines Besitzwechsels, ob durch Tod oder Übertragung, muss der Geistlichen Verwaltung Göppingen jeweils 5 Gulden und 44 Kreuzern Weglohn, 5 Gulden und 44 Kreuzer und 1 Maß Wein Handlohn gezahlt werden, wobei die Maß Wein durch 24 Kreuzer ersetzt werden kann
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 Bü 14, 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 Oberhofen
Oberhofen >> Akten >> Verwaltung der dem Stift Göppingen gehörigen Ortschaften und umliegender Güter >> Lehensreverse an den Schmid Johannes Schöllkopf und den Bauer Johann Georg Schwahnen, beide Einwohner zu Boll durch die Geistliche Verwaltung Göppingen
1757 Dezember 5
1 Libell, 4 Bl.
Urkunden
Schöllkopf, Johannes; Schmied zu Boll, um 1757-1771
Bad Boll GP
Göppingen GP; Geistliche Verwaltung
Lehensreverse an den Schmid Johannes Schöllkopf und den Bauer Johann Georg Schwahnen, beide Einwohner zu Boll durch die Geistliche Verwaltung Göppingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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