1334 August 15. Gostia, Witwe des Ritters Friedrich gen. Wendt, und ihre Söhne, die Knappen Lubbert und Friedrich, stiften mit Zustimmung ihrer Frauen Alheydis und Sophia und der Söhne und Töchter Friedrich und Gostia wie Hermann, Gottschalk, Lubbert, Lubbert und Gostia zu ihrem und ihrer Vorfahren Seelenheil und zu Ehren Gottes, der Jungfrau Maria und der Maria Magdalena einen Altar im südlichen Teil der Kirche St. Johann (in ecclesie ... parte meridionali) vor den Lemgoer Mauern. Sie statten sie aus mit je einem Hofe in Berge (in Berghe) und Bodingdorf (Bodingtorpe) und deren Pertinenzen, die dem Priester zur Verfügung stehen sollen, der täglich an besagtem Altar eine Messe zu lesen hat. Ausgenommen bleibt der zu Bodingdorf gehörige Wald (arboribus ... exceptis et exclusis), in den aber der Rektor des Altares oder sein Vertreter jährlich zur Eichelmast für den Eigenbedarf zwei Schweine zusammen mit den Wendtschen Schweinen treiben darf.

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