C Rep. 110-03 Magistrat von Berlin, Konsortium Alexanderplatz (Bestand)
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C Rep. 110-03
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.2 Nachgeordnete Einrichtungen
Vorwort: C Rep. 110-03 - Magistrat von Berlin, Konsortium Alexanderplatz
1. Behördengeschichte
Am 30. Mai 1967 schlossen verschiedene Fachplanträger - der Ministerrat der DDR, das Ministerium für Verkehrswesen der DDR, das Ministerium für Handel und Versorgung der DDR, das Konsortium "Haus der Elektroindustrie", die Staatliche Zentralverwaltung für Statistik sowie der Magistrat von Berlin und der Rat des Stadtbezirks Mitte - einen Konsortialvertrag bezüglich des "Investitionskomplexes Alexanderplatz" ab. Das Konsortium übernahm damit die Funktion eines Hauptplanträgers für alle dortigen Investitionsmaßnahmen. Insgesamt waren 31 Objekte (wie z. B. ein Hotel mit Gaststätte Alexanderplatz, ein Warenhaus, das Betriebsgebäude des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes ADN, ein Tiefbunker und die Verkehrslösung Alexanderplatz) zu realisieren. Das Konsortium erwarb dazu Grundstücke; auf der Grundlage des Bebauungsplanes wurden die neuen Rechtsträgergrenzen festgelegt.
Beim Konsortium bestand ein Beirat, dessen Vorsitz dem Stadtrat für die Abteilung Hauptplanträger des Magistrats, Hermann Wern, zufiel. Jeder Fachplanträger hatte Sitz und Stimme. 1972 wurde das Konsortium aufgelöst.
Die Unterlagen wurden 1973 dem Verwaltungsarchiv des Magistrats übergeben.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 44 Akten (0,90 lfm) mit einer Laufzeit von 1966 bis 1972. Er beinhaltet Akten zur Leitung des Aufbau des Stadtzentrums (betr. Beschlüsse, Beratungen/Sitzungen, Verträge). Es sind sowohl Akten zur Planung und Planerfüllung und als auch Akten zu Kaderfragen und zum Sozialistischen Wettbewerb überliefert. Zu den Investitionsobjekten (wie Hotel Stadt Berlin, Haus der Statistik, Haus des Reisens, Parkhäuser, Warenhaus Centrum, Tiefbunker Alexanderplatz) sind ebenfalls Akten vorhanden. Zu den Schwerpunkten „Aufbau der Fischerinsel“, „Deutsche Sporthalle in der Karl-Marx-Allee (Rekonstruktion, Beschluss und Abriss)“, Errichtung von Botschaften und „Verkehrslösung Alexanderplatz“ enthält der Bestand einige Akten.
Die Akten wurden mit der Software Augias-Archiv verzeichnet und sind nun über die Findmittel: Datenbank und Findbuch zugänglich.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: LAB C Rep. 110-03 Nr. xxx .
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
LAB C Rep. 101 Magistrat von Berlin, Oberbürgermeister
LAB C Rep. 110 Magistrat von Berlin, Bezirksbauamt
LAB C Rep. 110-02 Magistrat von Berlin, Hauptplanträger
4. Literatur
Burg, Annegret: Alexanderplatz Berlin : Geschichte, Planung, Projekte.- Berlin 2001. Signatur: 03/0755 (1).
Gummich, Karl Heinz; Schmidt, Sigurd: Der Alexanderplatz.- Berlin 1971. Signatur: 04/0790 (1).
Polte, Annemarie: Der Alexanderplatz.- In: Schriftenreihe des Stadtarchivs Berlin 2/1967.- Berlin 1967. Signatur: Ser 60(4,2) (1).
Verner, Paul; Kaiser, Josef: Großbaustelle Zentrum Berlin.- Berlin 1960. Signatur: 04818 (1).
Berlin, März 2009 / August 2023 Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
Am 30. Mai 1967 schlossen verschiedene Fachplanträger - der Ministerrat der DDR, das Ministerium für Verkehrswesen der DDR, das Ministerium für Handel und Versorgung der DDR, das Konsortium "Haus der Elektroindustrie", die Staatliche Zentralverwaltung für Statistik sowie der Magistrat von Berlin und der Rat des Stadtbezirks Mitte - einen Konsortialvertrag bezüglich des "Investitionskomplexes Alexanderplatz" ab. Das Konsortium übernahm damit die Funktion eines Hauptplanträgers für alle dortigen Investitionsmaßnahmen. Insgesamt waren 31 Objekte (wie z. B. ein Hotel mit Gaststätte Alexanderplatz, ein Warenhaus, das Betriebsgebäude des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes ADN, ein Tiefbunker und die Verkehrslösung Alexanderplatz) zu realisieren. Das Konsortium erwarb dazu Grundstücke; auf der Grundlage des Bebauungsplanes wurden die neuen Rechtsträgergrenzen festgelegt.
Beim Konsortium bestand ein Beirat, dessen Vorsitz dem Stadtrat für die Abteilung Hauptplanträger des Magistrats, Hermann Wern, zufiel. Jeder Fachplanträger hatte Sitz und Stimme. 1972 wurde das Konsortium aufgelöst.
Die Unterlagen wurden 1973 dem Verwaltungsarchiv des Magistrats übergeben.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 44 Akten (0,90 lfm) mit einer Laufzeit von 1966 bis 1972. Er beinhaltet Akten zur Leitung des Aufbau des Stadtzentrums (betr. Beschlüsse, Beratungen/Sitzungen, Verträge). Es sind sowohl Akten zur Planung und Planerfüllung und als auch Akten zu Kaderfragen und zum Sozialistischen Wettbewerb überliefert. Zu den Investitionsobjekten (wie Hotel Stadt Berlin, Haus der Statistik, Haus des Reisens, Parkhäuser, Warenhaus Centrum, Tiefbunker Alexanderplatz) sind ebenfalls Akten vorhanden. Zu den Schwerpunkten „Aufbau der Fischerinsel“, „Deutsche Sporthalle in der Karl-Marx-Allee (Rekonstruktion, Beschluss und Abriss)“, Errichtung von Botschaften und „Verkehrslösung Alexanderplatz“ enthält der Bestand einige Akten.
Die Akten wurden mit der Software Augias-Archiv verzeichnet und sind nun über die Findmittel: Datenbank und Findbuch zugänglich.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: LAB C Rep. 110-03 Nr. xxx .
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
LAB C Rep. 101 Magistrat von Berlin, Oberbürgermeister
LAB C Rep. 110 Magistrat von Berlin, Bezirksbauamt
LAB C Rep. 110-02 Magistrat von Berlin, Hauptplanträger
4. Literatur
Burg, Annegret: Alexanderplatz Berlin : Geschichte, Planung, Projekte.- Berlin 2001. Signatur: 03/0755 (1).
Gummich, Karl Heinz; Schmidt, Sigurd: Der Alexanderplatz.- Berlin 1971. Signatur: 04/0790 (1).
Polte, Annemarie: Der Alexanderplatz.- In: Schriftenreihe des Stadtarchivs Berlin 2/1967.- Berlin 1967. Signatur: Ser 60(4,2) (1).
Verner, Paul; Kaiser, Josef: Großbaustelle Zentrum Berlin.- Berlin 1960. Signatur: 04818 (1).
Berlin, März 2009 / August 2023 Kerstin Bötticher
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST
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