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Ritter Johann (Hanns) von Bibra bekundet für sich und seine
Erben, dass Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ihm die zum
vergangenen Fest Kat...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1511-1520
1513 Mai 11
Ausfertigung, Papier, aufgedrücktes Papiersiegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... uff Mitwoch nach dem Sontag Exaudi anno etcetera im dreyzehendten iar
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Johann (Hanns) von Bibra bekundet für sich und seine Erben, dass Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, ihm die zum vergangenen Fest Kathedra Petri [1513 Februar 22] fälligen 125 Gulden Zinsen von den 2500 Gulden, die ihm der Abt von der Kaufsumme für die Schenkwaldschen Güter schuldet, ausgezahlt hat. Ritter Johann verzichtet für sich und seine Erben auf alle weiteren Ansprüche auf diese 125 Gulden gegenüber Abt Johann, dessen Nachfolgern und dem Kloster Fulda. Ritter Johann erklärt weiterhin, dass die von seinem Bruder Christopher (Cristoffel) von Bibra 1513 April 16 (uff nehst verschinen Sambstag nach dem Sonntag Misericordia Domini) eingegangene Verpflichtung in Fulda wegen des Hofs in Nüst (Nuyst), der für 100 Gulden an die Kanoniker von Hünfeld verpfändet ist, mit seiner Zutimmung geschehen ist. Ankündigung der Besiegelung und der Unterfertigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Papiersiegel)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: (Hans von Bibra ritter mein eygen hantschrifft)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ritter Johann von Bibra
Vgl. hierzu auch Nr. 1425, 1428, 1434 und 1435.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.