Amtsgerichte: Amtsgericht Rüsselsheim (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
H 14 Ruesselsheim
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Staatsbehörden Land Hessen (seit 1945) >> Justizverwaltung und Gerichtsbarkeit >> Amtsgerichte
1945 - 1990
Enthält: Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen, Strafsachen, Zivilprozesssachen
Geschichte des Bestandsbildners: 1956 wurde beim Amtsgericht Groß-Gerau eine Zweigstelle in Rüsselsheim eingerichtet, die zuständig war für die Stadt Rüsselsheim und die Gemeinde
Raunheim. Nicht übertragen waren der Zweigstelle zunächst Strafsachen, Immobilienvollstreckungen und Verwaltungsaufgaben. 1974 wurde dem Gericht in Rüsselsheim zusätzlich die Gemeinde Bauschheim unterstellt. Zum 1.6.1976 wurde die Zweigstelle in ein Vollgericht umgewandelt, dem zu demselben Zeitpunkt auch die Gemeinde Kelsterbach zugeordnet wurde.
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen, Zivilsachen, Strafsachen
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
Geschichte des Bestandsbildners: 1956 wurde beim Amtsgericht Groß-Gerau eine Zweigstelle in Rüsselsheim eingerichtet, die zuständig war für die Stadt Rüsselsheim und die Gemeinde
Raunheim. Nicht übertragen waren der Zweigstelle zunächst Strafsachen, Immobilienvollstreckungen und Verwaltungsaufgaben. 1974 wurde dem Gericht in Rüsselsheim zusätzlich die Gemeinde Bauschheim unterstellt. Zum 1.6.1976 wurde die Zweigstelle in ein Vollgericht umgewandelt, dem zu demselben Zeitpunkt auch die Gemeinde Kelsterbach zugeordnet wurde.
Findmittel: Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen, Zivilsachen, Strafsachen
Referent: Rainer Maaß; Eva Haberkorn
15 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: Siehe auch G 28 A, H 14 Amtsgerichte H 14 Groß-Gerau
Literatur: 25 Jahre Amtsgericht in Rüsselsheim. Festschrift, Rüsselsheim 1981
Literatur: 25 Jahre Amtsgericht in Rüsselsheim. Festschrift, Rüsselsheim 1981
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ