Obligationen zugunsten des Henrich Huge bzw. Konsense zu Schuldverschreibungen der Gräfin Isabella
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U 132, 30671
U 132 Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Gemen - Akten
Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.), Gemen - Akten >> 22. Schuldenwesen >> 22.2. Passivkapitalien >> 22.2.2. Einzelne Schuldverschreibungen und Schuldensachen
1613-1671
Enthaeltvermerke: Enthält: 1. zug. der Christine Hobbeling, Witwe Huge, zur Abtragung der rückständigen Kostgelder aus der münsterschen Blockade (1660) ; 2. Obligation des Hermann zum Venne an Johann Thiesing aus dem Erbe Göring in Krückling (Konsens der Gräfin Isabella) (1626) ; Abtretung an Henrich Huge, Rentmeister zu Gemen (1665) ; 4. Abtretung der Schuldverschreibung des Johann Herr zu Gemen aus dem Jahre 1444 durch die Erben des Johann Schelver, Rentmeister des Amts Wolbeck, an Henrich Huge (1665) ; 8. Obligation des Lubbert und Köne Relt, Schulten des Hofes Elsing im Ksp. Gescher, zug. des Henrich Huge (1666) ; 9. Verkauf des Tylkes-Kämpchen in Gemen durch Statz Tylken zu Gemen an Henrich Huge ; 10. desgl. der Schulting-Weide durch die Gräfin Isabella an Henrich Huge (1671) ; 11. Verpfändung der Pachtabgaben aus dem Erbe Alferding zu Gescher an den Diener und Vogt Arnd von der Becke (1619) ; Abtretung durch Jobst Grunting und seine Frau Agnes von der Becke an Henrich Huge (1666) ; 13. Obligation des Wessel Lindenbusch, Vogt zu Weseke, wegen des Ankaufs von Parzellen, zug. des Huge (1670) ; 14. Obligation des Hermann Luning zug. des Huge (1670) ; 15. Obligation des Johann Schulten Lammers in Westenborken (1671) ; 16. Verpfändung des Dienstes und der Herbstund Maibede des Schulten Lammers (1670) ; 17. desgl. aus der Hanenkamps-Stätte (1670) ; 18. Obligation des Lucas Seppen und Heine Beyring, Gardinier bzw. Baumeister zu Gemen, zug. des Huge wegen des Ankaufs des Nylands-Burglehens (1671) ; 19. Konsens zur Obligation des Gerd Olthoff zu Weseke zug. der Trine Vreing (1613) ; Abtretung durch Joh. und Katharina Oestermann (1671) ; 20. Obligation des Joh. Lensing zu Gemen zug. des Huge (1670) ; 21. Obligation des Rudolf Sommer (1670) ; 22. Obligation des Berndt Steenkolck zu Gescher (1669) ; 23. Obligation des Joh. Gecks (1671) ; 24. Obligation des Grafen Jobst Hermann zug. des Wilhelm Kastrup, Bürgermeister zu Gemen, wegen Ankaufs des Erbes Goring ; 25. Verkauf von Zehnten zu Wirthe und Westenborken durch Dietrich Torck zu Asbeck und Vorhelm und des Erbes Sibbing in Weseke an Gerhard Kotting, Bürgermeister zu Ramsdorf (1635)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:19 MEZ
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