Schiedsspruch Herzog Heinrichs [des Reichen] von Bayern[-Landshut] in dem Streit zwischen dem Kloster [Frauen-]Chiemsee einerseits und dem Kloster Baumburg, Oswald Toerringer zum Stein, dem Marschall, und Wilhelm Truchtl[ach]inger, dem Hofmeister der Gemahlin des Herzogs andererseits wegen eines Wehres am Chiemsee oberhalb und des Uferbaus bei der Brücke über die Alz zu Seebruck. Genaue Regelung des Fischfangs und der Nutzung des Wehres.; S1: Herzog Heinrich [der Reiche] von Bayern[-Landshut]; S2: Äbtissin von [Frauen-Chiemsee]; S3: Konvent von [Frauenchiemsee]; S4: Propst von Baumburg; S5: Konvent von Baumburg;; S6: Oswald Toerringer zum Stein, Marschall der Herzogin, kraft Vollmacht für seinen Bruder Jörg Toerringer; S7: Wilhelm Truchtl[ach]inger, Hofmeister der Herzogin, kraft Vollmacht für seinen Bruder Hans Trucht[lach]inger
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Schiedsspruch Herzog Heinrichs [des Reichen] von Bayern[-Landshut] in dem Streit zwischen dem Kloster [Frauen-]Chiemsee einerseits und dem Kloster Baumburg, Oswald Toerringer zum Stein, dem Marschall, und Wilhelm Truchtl[ach]inger, dem Hofmeister der Gemahlin des Herzogs andererseits wegen eines Wehres am Chiemsee oberhalb und des Uferbaus bei der Brücke über die Alz zu Seebruck. Genaue Regelung des Fischfangs und der Nutzung des Wehres.; S1: Herzog Heinrich [der Reiche] von Bayern[-Landshut]; S2: Äbtissin von [Frauen-Chiemsee]; S3: Konvent von [Frauenchiemsee]; S4: Propst von Baumburg; S5: Konvent von Baumburg;; S6: Oswald Toerringer zum Stein, Marschall der Herzogin, kraft Vollmacht für seinen Bruder Jörg Toerringer; S7: Wilhelm Truchtl[ach]inger, Hofmeister der Herzogin, kraft Vollmacht für seinen Bruder Hans Trucht[lach]inger
Kloster Baumburg Urkunden, BayHStA, Kloster Baumburg Urkunden 386
Kloster Baumburg Urkunden
Kloster Baumburg Urkunden >> 1401-1500
1445 April 10
Kloster Baumburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S1, 3, 5, 7 anhängend; S2, 4, 6 beschädigt anhängend;
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Burghausen
Originaldatierung: an sambstag vor dem sunntag als man singet in der heiligen kirichen misericordia domini ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: kleine Schimmelflecken
Jahr: 1445
Monat: 4
Tag: 10
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Burghausen
Originaldatierung: an sambstag vor dem sunntag als man singet in der heiligen kirichen misericordia domini ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Erläuterung des Schadens: kleine Schimmelflecken
Jahr: 1445
Monat: 4
Tag: 10
Baumburg (Gde. Altenmarkt a.d.Alz, Lkr. Traunstein)
Bayern: Herzogtum
Frauenchiemsee (Insel) (Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim), Kloster
Seebruck (Gde. Seeon-Seebruck, Lkr. Traunstein)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:30 MESZ
CC0 1.0 Universell