Oberamtsberichte, Bd. 3
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 447 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1716 - 1718
Enthält u. a.: Amtsfiskal gegen von Nostitz auf Biesig wegen des Schankrechts, 1716 (Bl. 12-13, 115-116).- Lehnsangelegenheiten von Mittelsohra, 1716 (Bl. 14-15).- Hypotheken auf dem Rittergut Wuischke, 1716 (Bl. 16-19).- Rat zu Görlitz gegen Gottlob Bernsdorf wegen der Glashütte in Rauscha (heute Ruszów, Polen), 1716 (Bl. 24-26).- Callenberg-Muskauische Erbstreitigkeiten, 1716 ((Bl. 30-39).- Raußendorf-Schmöllnsche Konkurssache, 1716 (Bl. 43).- Gesuch der Gemeinde Callenberg um Lehnsverreichung des dortigen Rittergutes, 1716 (Bl. 45-47).- Amtsfiskal gegen Michael Lehmann, Freigärtner in Zischkowitz wegen des Bierschanks, 1716 (Bl. 73-74).- Konkursverhandlungen über das Rittergut Kleindehsa, 1716 (Bl. 76-78).- Pfarrer in Jauernick gegen den Rat zu Görlitz wegen Besuch eines katholischen Kranken in Görlitz, 1716 (Bl. 104-105).- Verkauf des Neumannschen Bierhofes in Bautzen, 1716 (Bl. 110-112).- Marx Hierschel, jüdischer Händler in Wien gegen die Herrschaft auf Muskau wegen beschlagnahmten Getreides, 1716 (Bl. 136-139).- Abraham Herrisch, Pfarrer in Gersdorf gegen von Nitschwitz auf Möhrsdorf wegen Injurien [Beleidigungen] während der Predigt, 1716 (Bl. 168-172).- Michael Hänel, Huf- und Waffenschmied in Kamenz gegen die Innung der Schmiede wegen Ausschluss, 1716 (Bl. 180-182, 262-266).- Adjudikation des Ritterguts Niedergurig, 1717 (Bl. 205-208).- Verbot der Erbauung einer Kapelle in Preske, 1717 (Bl. 218-222).- Differenzen zwischen den Seidauer Einwohnern landvogteilichen und landeshauptmannschaftlichen Anteils wegen der Einquartierungskosten, 1717 (Bl. 255-261).- Konkurssache von Raußendorf auf Oberneukirch, 1717 (Bl. 267-272).- Lehnssachen des Gutes Nappatsch, 1717 (Bl. 276-278).- Landesverweisung des Georg Heblack aus Piskowitz wegen Diebstahls, 1717 (Bl. 284-286).- Wechselklage gegen Christian Benjamin Herrmann aus Löbau, 1717 (Bl. 287-289).- von Schwanitz auf Sornßig gegen Gemeinde Hochkirch wegen Hutung auf dem Hromadnik, 1717 (Bl. 323-325).- Hospitalkirche zum Taucher gegen von Nostitz auf Leichnam (heute Spreewiese) wegen Geldforderung, 1717 (Bl. 326-330).- Christoph Schöckel, Untertan in Schadewalde gegen von Lüttichau wegen Heiratsgenehmigung, 1717 (Bl. 335-337).- Aufstand der Tuchmachergesellen in Bautzen, 1717 (Bl. 350-355).- von Ziegler und Klipphausen auf Belgern gegen von Warnsdorf auf Rodewitz wegen Besitzanteil am Gut Rodewitz, 1718 (Bl. 366).- Aufstand der Schmiedeknechte in Kamenz, 1718 (Bl. 375-383).- Peter Müller aus Cunnersdorf gegen das Domkapitel Bautzen wegen Jurisdiktion in ecclesiasticis über Protestanten, 1718 (Bl. 384-385).- Untertanen in Cunnersdorf gegen Domstift wegen Beiträgen zur Rauchsteuer, 1718 (Bl. 399-408).- Jost Liebmann und Marcus Aaron Joel, Schutzjuden aus Berlin gegen von Callenberg auf Muskau wegen Schulden, 1718 (Bl. 417-421).- Anna Gräfin von Cosel gegen von Callenberg auf Muskau wegen Geldforderung, 1718 (Bl. 422-425).- Matthes Gude gegen Hans Caspar von Berge auf Wendisch-Paulsdorf wegen eines Losbriefes, 1718 (Bl. 439).- Carl Heinrich Kriegs gegen von Callenberg auf Muskau wegen Wechselforderung, 1718 (Bl. 464-468).- Innung der Fleischhauer Bautzen gegen das Domkapitel und die Untertanen in Seidau unterm Schloss wegen Viehschlachtens und Fleischverkaufs, 1718 (Bl. 478-479).- Differenzen wegen der Hutung am Zippeler Teiche, 1718 (Bl. 480-496).- Doctores juris et medicinae Görlitz gegen Magister Schäfer, Prediger bei der dortigen Klosterkirche wegen der Stellung im Stadtrat, 1718 (Bl. 517-528).- Rat zu Löbau gegen Michael Richter in Niedercunnersdorf wegen Einschleppens fremden Bieres, 1718 (Bl. 547).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:01 MEZ
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