Requisitionen, Fuhrdienste und Bestimmungen zur Einsetzung des Maires
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I 5 Süchteln Süchteln
Süchteln >> Altes Reich, Französische Zeit >> 2. Akten >> 2. 5. Militär >> 2.5.2. Requisitionen
1795 - 1796
Enthält: Aufforderung zur Ablieferung der Fleischgelder (11.12.1795, 26.11.1795, 10.12.1795, 30.12.1795), Grundsteuer (24.11.1795. 16.12.1795, 10.11.1795) und Früchte (13.01.1796, 01.12.1795); Befehl an die Munizipalität, alle eingehenden Gelder nicht selbst zu vereinnahmen, da dies die Aufgabe des Unterempfängers Beylen ist (12.12.1795, 08.12.1795); Mahnung, für die Entwaffnung des Kantons zu sorgen (24.11.1795); Bericht Inderfurths über die Absicht des Inspecteurs des Vivres, Thierry, die militärische Exekution wegen des Rückstandes an Fruchtlieferungen zu verhängen (01.12.1795); Befehl, zur Bekämpfung der zahlreichen, durch Vagabunden verursachten Brände, Nachtpatrollien aufzustellen (28.11.1795); Vergütung des Detachements Sergeants Bouquet für die Durchführung der militärischen Exekution im Amt Wassenberg (10.11.1795); Befehl an die Gemeinde, über die Bestimmung des Maire nicht selbst zu befinden, sondern eine Liste von drei Kandidaten bei dem Bezirksverwalter einzusenden, der einen auswählt (29.12.1795); Anforderung der requirierten Fuhren zum Fuhrpark bei Venlo (16.11.1795); Befehl an die Munizipalität, alle bisher zur Aufbringung der 19600 Livres bereits eingenommenen Gelder, sofort an den Empfänger der Bezirksverwaltung, Hoever, abzuliefern (05.11.1795)
Akten
Beylen, Nicolaus Mathias (Steuerempfänger)
Inderfurth (Kantonsadministrator)
Bouquet
Steuerempfänger, Unterempfänger für Sittard und Vorst; Nicolaus Matthias Beylen
Landstreicher, Brandstiftung
Amt Wassenberg
Maire, Bestimmungen zur Wahl
Koalitionskriege, Lieferung an die Magazine; Venlo
Bezirksverwaltung, Jülich-Aachener
Bürgermeister, Wahlverfahren zur Franzosenzeit
Steuerempfänger, Bezirksempfänger; Hoever
Steuern, Vereinnahmung; Kompetenzstreit 1795
Franzosenzeit, Bürgermeister-Wahlverfahren
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:08 MEZ