Heinrich genannt Wildenmann verkauft Abt und Konvent von Weingarten für 6 3/4 Mark Silber Ravensburger Gewichts seinen Hof in Richlisreute zur Tilgung von Schulden, die beim Kauf seines Schlosses Wildeneck entstanden waren. Ritter Bertold von Stein stimmt als Pfleger seiner Schwester dem Geschäft zu.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1283
B 515 U 1283
Schlierer Amt fasc. 006 n. 02
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1299 April 8 (vi. idus Aprilis)
9,8 x 26,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Lateinisch
Aussteller: Heinrich genannt Wildenmann
Empfänger: Abt und Konvent von Weingarten
Zeugen: H[einrich], Pleban in Bergatreute, Hermann von Bibersee u.a.
Siegler: Aussteller, Bertold von Stein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., besch.
Publiziertes Regest: WUB 11, S. 229
Empfänger: Abt und Konvent von Weingarten
Zeugen: H[einrich], Pleban in Bergatreute, Hermann von Bibersee u.a.
Siegler: Aussteller, Bertold von Stein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., besch.
Publiziertes Regest: WUB 11, S. 229
Bibersee, Hermann
Heinrich, Pleban von Bergatreute
Stein, Bertold von
Wildemann von Wildeneck, Heinrich
Bergatreute RV; Pleban
Ravensburg RV; Gewicht
Richlisreute : Schlier RV
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Wildeneck, abgeg. bei Weingarten RV; Schloss
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:21 MEZ
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