Dr. Georg Ludwig (1826-1910): Nachlass (Bestand)
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Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen, Ludwig
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1854-1890, (1935)
Enthält: Tagebuch (1854)
Enthält: Aufnahme (Porträt) aus dem Jahr 1890
Enthält: Unterlagen des Schwiegersohns von Georg Ludwig (Ehrhard Sebastian Bieberbach)
Bestandsgeschichte: Der Ankauf erfolgte im Jahr 2010.
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. Georg Ludwig - Arzt, Psychiater, Geheimer Medizinalrat und Direktor der Landesirrenanstalt Heppenheim. Ludwig wurde 1826 in Darmstadt geboren. Er studierte ab 1844 in Gießen und Heidelberg Medizin und promovierte 1853 in Gießen. Nach der Promotion wurde Ludwig Assistenzarzt in Hofheim, 1857 zum Direktor des Landeshospitals ernannt. Nachdem Anfang 1866 die Landesirrenanstalt Heppenheim eröffnet worden war, deren Einrichtung Ludwig vorangetrieben hatte, wurde er dort Direktor. Zusammen mit Professor Riegel von der Medizinischen Klinik in Gießen erhielt Ludwig im Jahr 1887 den Auftrag, die Errichtung einer Psychiatrischen Klinik an der Universität Gießen sowie einer weiteren Einrichtung zur Unterbringung Geisteskranker in Gießen zu planen. Auftraggeber war die Großherzoglich Hessische Staatsregierung. Die Eröffnung der Klinik in Gießen fand 1896 statt. Im Jahr darauf ging Ludwig in den Ruhestand.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Zusatzinformationen: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ludwig_(Mediziner,_1826)|Biografie bei Wikipedia]]
Enthält: Aufnahme (Porträt) aus dem Jahr 1890
Enthält: Unterlagen des Schwiegersohns von Georg Ludwig (Ehrhard Sebastian Bieberbach)
Bestandsgeschichte: Der Ankauf erfolgte im Jahr 2010.
Geschichte des Bestandsbildners: Dr. Georg Ludwig - Arzt, Psychiater, Geheimer Medizinalrat und Direktor der Landesirrenanstalt Heppenheim. Ludwig wurde 1826 in Darmstadt geboren. Er studierte ab 1844 in Gießen und Heidelberg Medizin und promovierte 1853 in Gießen. Nach der Promotion wurde Ludwig Assistenzarzt in Hofheim, 1857 zum Direktor des Landeshospitals ernannt. Nachdem Anfang 1866 die Landesirrenanstalt Heppenheim eröffnet worden war, deren Einrichtung Ludwig vorangetrieben hatte, wurde er dort Direktor. Zusammen mit Professor Riegel von der Medizinischen Klinik in Gießen erhielt Ludwig im Jahr 1887 den Auftrag, die Errichtung einer Psychiatrischen Klinik an der Universität Gießen sowie einer weiteren Einrichtung zur Unterbringung Geisteskranker in Gießen zu planen. Auftraggeber war die Großherzoglich Hessische Staatsregierung. Die Eröffnung der Klinik in Gießen fand 1896 statt. Im Jahr darauf ging Ludwig in den Ruhestand.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank
Zusatzinformationen: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ludwig_(Mediziner,_1826)|Biografie bei Wikipedia]]
0,1 lfm.
Bestand
Literatur: Robert Sommer: Gedächtnisfeier und Nachruf für Georg Ludwig. (Sonderdruck); in: Klinik für psychische und nervöse Krankheiten, 5 (1910) H. 3.
Literatur: Peter Eller, Georg Ludwig und die Psychiatrieplanung im Großherzogtum Hessen, in: Irmtraut Sahmland, Christina Vanja (Hg.), Haltestation Philippshospital. Ein psychiatrisches Zentrum – Kontinuität und Wandel 1535 – 1904 – 2004. Eine Festschrift zum 500. Geburtstag Philipps von Hessen (Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen 1), Marburg 2004, S. 122-133.
Literatur: Peter Eller, Georg Ludwig und die Psychiatrieplanung im Großherzogtum Hessen, in: Irmtraut Sahmland, Christina Vanja (Hg.), Haltestation Philippshospital. Ein psychiatrisches Zentrum – Kontinuität und Wandel 1535 – 1904 – 2004. Eine Festschrift zum 500. Geburtstag Philipps von Hessen (Historische Schriftenreihe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen 1), Marburg 2004, S. 122-133.
14.11.2023, 10:28 MEZ