Administratoren des Stifts Dießen durch Heinrich Sartori und Franz Xaver Frey
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Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen, BayHStA, Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2868
KL Fasz. 175 Nr. 6
KL Fasz. 179 Nr. 20 (Nr. 20)
Zusatzklassifikation: Dießen (Markt Dießen a. Ammersee, Lkr. Landsberg a. Lech): Augustinerchorherrenstift
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen >> 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) >> 3.30. Dießen (Augustinerchorherren) >> 3.30.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) >> 3.30.1.1. Allgemeines
1803 April 6 - 1805 Mai 16
Enthält:
Berichte und Anfragen des ersten Administrators Sartori (u. a. Alimentation des Ökonomiepersonals; Scharwerksleistungen, Neustiftsverhandlungen, Laudemialgefälle, Brieftaxen und Rechnungslegung; Entlassung des Unterschreibers Ignaz Paul und des Mitterfischers Georg Ernst; Tod des Expositus Alban Walser in Grafrath [alle Nr. 1 und 2]; Anforderung bzw. Einsendung von Bargeld [Nr. 3 und ohne Nr.]; Ausfertigung von Freistiftsbriefen [Nr. 4]; Schlagen von Birken für die Fronleichnamsprozession durch den Dießener Bierbräu Jakob Neumayer [Nr. 5]; Untertanensteuern [Nr. 19]; Probleme bei der Fortführung der Ökonomie mangels Pferden und Personal, baldmöglichster Verkauf [Nr. 20]); Beendigung der Administration durch den zweiten Administrator Frey (Nr. 21)
Die Nummern sind meist mit rotem Stift auf dem jeweils ersten Produkt vermerkt. Sie beziehen sich auf Rubrik I des Aktenverzeichnisses in Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2922. Nr. 6-18 siehe Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2912.
55 Bl.
Berichte und Anfragen des ersten Administrators Sartori (u. a. Alimentation des Ökonomiepersonals; Scharwerksleistungen, Neustiftsverhandlungen, Laudemialgefälle, Brieftaxen und Rechnungslegung; Entlassung des Unterschreibers Ignaz Paul und des Mitterfischers Georg Ernst; Tod des Expositus Alban Walser in Grafrath [alle Nr. 1 und 2]; Anforderung bzw. Einsendung von Bargeld [Nr. 3 und ohne Nr.]; Ausfertigung von Freistiftsbriefen [Nr. 4]; Schlagen von Birken für die Fronleichnamsprozession durch den Dießener Bierbräu Jakob Neumayer [Nr. 5]; Untertanensteuern [Nr. 19]; Probleme bei der Fortführung der Ökonomie mangels Pferden und Personal, baldmöglichster Verkauf [Nr. 20]); Beendigung der Administration durch den zweiten Administrator Frey (Nr. 21)
Die Nummern sind meist mit rotem Stift auf dem jeweils ersten Produkt vermerkt. Sie beziehen sich auf Rubrik I des Aktenverzeichnisses in Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2922. Nr. 6-18 siehe Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen 2912.
55 Bl.
Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen
Amtsbücher / Akten
Medium: A = Analoges Archivalie
Sartori: Heinrich, Richter, dann 1. Administrator d. Stifts Dießen, dann Landrichter in Schwaben
Frey: Franz Xaver, 2. Administrator d. Stifts Dießen, dann Hofkammerrat, See- u. Marktrichter
Neumayr: Jakob, Bierbräu in Dießen
Paul: Ignaz, Unterschreiber d. Stifts Dießen
Ernst: Georg, Mitterfischer d. Stifts Dießen
Walser: Alban, Chorherr d. Stifts Dießen, Expositus in Grafrath
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.2 Kurbayern (Tektonik)
- Landesdirektion (Tektonik)
- Kurbayern Landesdirektion von Bayern in Klostersachen (Bestand)
- 3. Spezialakten zu einzelnen Klöstern in Altbayern (Provinzen Bayern, Neuburg und Oberpfalz) (Gliederung)
- 3.30. Dießen (Augustinerchorherren) (Gliederung)
- 3.30.1. Klosterseparat / Landesdirektion (1802-1808) (Gliederung)
- 3.30.1.1. Allgemeines (Gliederung)