Früh übt sich - Doping gibt¿s auch im Kleinen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/018 R070030/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/018 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2007
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2007 >> Mai
31. Mai 2007
"Wer was nimmt, der fliegt raus", sagt Marcus Reinert. Er trainiert die Jugend beim Radsport-Club RSC Komet in Ludwigsburg und weiß: das Problem beginnt bei den Eltern. Etwa: wenn ein Vater dem Sohn mit Asthmaspray zum Sieg verhelfen will. Der Radsportclub hat schon einige Talente hervorgebracht. Doch seit den Doping-Geständnissen ihrer großen Vorbilder werden die Radsportler sogar von Passanten beschimpft und manch einer fragt sich: lohnt sich die Quälerei überhaupt noch? Auch Claudia Lepping weiß, dass das Problem im Kleinen anfängt. Mit 18 dachte die hoffnungsvolle Läuferin noch: "Ich muss eben hart trainieren, wenn ich Weltklasse werden will". Später wurde ihr klar, dass der Rekord einen hohen Preis haben kann. Als Leistungssportlerin wurde sie von Ärzten und Trainern mit "Mittelchen" bedrängt. Sie hat sich den Doping-Avancen widersetzt. Der Weltrekord blieb zwar aus, doch sie sagt heute, es lohnt sich, sauber zu bleiben.
0:03:50; 0'03
Audio-Visuelle Medien
Lepping, Claudia
Peglow, Nikolai
Reinert, Marcus
Vollmer, Volker
Gesundheit
Sport: Doping
Sportart Radfahren
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
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