Els Zächin, Hans Urban, "die Huber Cristin Huberin alle mine kind" verpfänden für 19 lb d mit Zustimmung ihres Vogts Hans Compel dem Hans Elgass ihren Acker genannt "der uff gänd acker" in Bremenried, der an den Müller grenzt, ferner den schmalen Acker, der an Konz Huber anstößt, und die Halde, die an den Müller stößt. Die Pfandschaft umfaßt auch die Korn- und Heulegung. Der Pfandinhaber darf die Liegenschaften nutzen und versetzen, auch ein Stück Vieh ("hopt") davon "uss schlachen", muß aber davon "atzen" und löhnen. Wenn er wegen eines Zinses in Anspruch genommen wird, darf er sich am Besitz der Aussteller schadlos halten. Diese versprechen Gewährleistung nach "versatzung recht". Im Fall der Auslosung muß Elgass die Pfandsumme in drei Raten zahlen, jeweils 7 lb d im eingehenden März und am St. Jakobstag, schließlich 5 lb d am St. Katharinentag.
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Els Zächin, Hans Urban, "die Huber Cristin Huberin alle mine kind" verpfänden für 19 lb d mit Zustimmung ihres Vogts Hans Compel dem Hans Elgass ihren Acker genannt "der uff gänd acker" in Bremenried, der an den Müller grenzt, ferner den schmalen Acker, der an Konz Huber anstößt, und die Halde, die an den Müller stößt. Die Pfandschaft umfaßt auch die Korn- und Heulegung. Der Pfandinhaber darf die Liegenschaften nutzen und versetzen, auch ein Stück Vieh ("hopt") davon "uss schlachen", muß aber davon "atzen" und löhnen. Wenn er wegen eines Zinses in Anspruch genommen wird, darf er sich am Besitz der Aussteller schadlos halten. Diese versprechen Gewährleistung nach "versatzung recht". Im Fall der Auslosung muß Elgass die Pfandsumme in drei Raten zahlen, jeweils 7 lb d im eingehenden März und am St. Jakobstag, schließlich 5 lb d am St. Katharinentag.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1083
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 16. Jahrhundert
1507 Februar 23 (an sant Mathis aubend)
21,3 x 32,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Els Zächin u.a.
Empfänger: Hans Elgass
Siegler: Jörg Keller, montfortischer Keller und Amtmann in Wiler (=Weiler-Simmerberg)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Empfänger: Hans Elgass
Siegler: Jörg Keller, montfortischer Keller und Amtmann in Wiler (=Weiler-Simmerberg)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S.
Compel, Hans
Elgass, Hans
Huber, Cristin
Huber, Konz
Keller, Jörg, Amtmann
Urban, Hans
Zäch, Els
Bremenried : Weiler-Simmerberg LI; Flurstücke
Weiler-Simmerberg LI; Amtmann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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