E 10/N 131 Nachlass Gustav Adolf und Hedwig Rieth (Bestand)
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E 10/N 131
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1906-1998
Form und Inhalt: Der vorliegende Bestand enthält den schriftlichen Nachlass des Ehepaars Dr. Gustav Adolf und Hedwig Rieth. Neben einem umfangreichen Briefwechsel und einigen Tagebüchern sind im Bestand hauptsächlich Unterlagen von Gustav Adolf Rieth (1902-1984) vorhanden. Darunter befinden sich zahlreiche Manuskripte zu Hörspielen, Aufsätzen und Reden, Zeitungsartikel und Leserbriefe, die sich vor allem mit Themen der Vor- und Frühgeschichte und Denkmalpflege, aber auch mit Kunst und Alltagspolitik befassen. Außerdem enthält der Nachlass Bildmaterial zu Rieths wissenschaftlichen Forschungen, zu seiner Zeit als Wehrmachtsdolmetscher im Dulag Luft Wetzlar sowie einige Skizzenblöcke mit Skizzen von Orten und besonders Porträtskizzen. Erwähnenswert sind auch die von ihm aufbewahrten Schüleraufsätze zum Thema „Warum blitzt und donnert es?“ aus den Jahren 1930 und 1933.
Gustav Adolf Rieth war Wissenschaftler, Denkmalpfleger, Künstler und Kunstsammler. Von 1945 bis 1967 leitete er das Landesdenkmalamt in Tübingen. Seine Ehefrau Hedwig Rieth geborene Schradin (1910-2006) war von 1956 bis 1980 Mitglied des Tübinger Gemeinderats. Im vorliegenden Nachlass befinden sich von ihr ein SPD-Mitgliedsbuch sowie verschiedene Unterlagen zur Gemeinderatstätigkeit. Weitere Unterlagen, besonders zur Arbeit von Hedwig Rieth, sind in dem Teilnachlass Rieth E 10/N 104 im Stadtarchiv vorhanden.
Der Nachlass wurde im Mai 2003 geschenkweise von Frau Tone Rieth dem Stadtmuseum übergeben. Er gelangte dann im Juli 2003 ins Stadtarchiv. Nach Auskunft des Stadtmuseums sind einige Skizzenbücher von Gustav Adolf Rieth im Stadtmuseum verblieben.
Ein großer Teil der Kunstsammlung und des künstlerischen Nachlasses von Gustav Adolf Rieth gingen an das Kunsthistorische Institut der Universität Tübingen.
Der Bestand wurde von 2004 von Antje Zacharias erschlossen.
Gustav Adolf Rieth war Wissenschaftler, Denkmalpfleger, Künstler und Kunstsammler. Von 1945 bis 1967 leitete er das Landesdenkmalamt in Tübingen. Seine Ehefrau Hedwig Rieth geborene Schradin (1910-2006) war von 1956 bis 1980 Mitglied des Tübinger Gemeinderats. Im vorliegenden Nachlass befinden sich von ihr ein SPD-Mitgliedsbuch sowie verschiedene Unterlagen zur Gemeinderatstätigkeit. Weitere Unterlagen, besonders zur Arbeit von Hedwig Rieth, sind in dem Teilnachlass Rieth E 10/N 104 im Stadtarchiv vorhanden.
Der Nachlass wurde im Mai 2003 geschenkweise von Frau Tone Rieth dem Stadtmuseum übergeben. Er gelangte dann im Juli 2003 ins Stadtarchiv. Nach Auskunft des Stadtmuseums sind einige Skizzenbücher von Gustav Adolf Rieth im Stadtmuseum verblieben.
Ein großer Teil der Kunstsammlung und des künstlerischen Nachlasses von Gustav Adolf Rieth gingen an das Kunsthistorische Institut der Universität Tübingen.
Der Bestand wurde von 2004 von Antje Zacharias erschlossen.
Rieth, Hedwig geb. Schradin
Rieth, Gustav Adolf
1,3 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ