AUSSTELLER: Vorstand des Vereins ehem. 8er Bayern Metz und Umgegend.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 243
R 6009.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.2. Der Großherzog als Feldherr und Protektor von Vereinen
23.10.1905, Metz
ANLASS: Genehmigung der Kriegervereinsfahne durch den Protektor des Vereins, Großherzog Friedrich I. von Baden.
ADRESSE: Karton, 4 Bl. verbunden in goldgelbe Seidenkordel eingehängt, Hs. farbig verziert, 35 x 24,5 cm. Schwarzer kalligraphischer Schriftblock in Anlehnung an Zentenar-Fraktur, wobei alle Großbuchstaben, mit Schablone gezeichnet, rot verziert sind. Die Anrede enthält großformatige rot gefaßte und verzierte Anfangsbuchstaben in Fraktur (Schablone). Der kalligraphisch gestalteten und mit dem Vereinsstempel und drei eigenhändigen Unterschriften abschließenden Anfrage sind zwei kolorierte Entwüfe der beiden Seiten der Fahne vorangestellt (S. 2-3). Die Flugseite (avers) am schwarzlackierten mit silberner Manschette beschlagenen Schaft mit einer Spitze nach bayerischer Ordonnanz (Löwe als Schildhalter) und einem silbernen Banderol mit zwei silbernen Quasten; neo-barocke geschweifte blaue goldgefaßte Innenrahmung, in den oberen Eckkartuschen die überkrönte Chiffre L (für Ludwig III. König von Bayern), unten die Wappenschilde von Metz und Lothringen; im Zentrum der Reichsadler, darüber die Devise Mit Gott für König und Vaterland! Kaiser und Reich darunter in einer Kartusche das mittlere badische Staatswappen. Das viereckige Tuch ist silbern befranst (Bouillons) und von weißer Grundfarbe. Reversseite: Auf blauem Grund neo-barocke goldgerandete weißgrundige Innenrahmung; auf den halben Kantenlängen sowie in den Ecken Kartuschen mit Städte-(Garnisons)-Wappen; im Zentrum das mittlere bayerische Staatswappen mit der Devise In Treue fest! auf dem unteren Hermelinbesatz. Oberhalb in goldenen Buchstaben Verein ehem. 8. Bayern, unterhalb auf Schleifenbändern in Goldschrift: 1903 und 1906 Metz u. Umgeg., umgeben von zwei Eichenbrüchen, sowie in halbrunder Umschrift Protektor S. Kgl. Hoheit Friedrich v.[on] Baden.
KÜNSTLER: Thüringer Fahnen-Fabrik-Coburg (Fahnen-Design).
TEXT: Anfrage der Veteranen vom 8. Kgl. Bayer. Infanterie-Regimentbei bei ihrem Kommandeur und Protektor um Genehmigung des Musters für ein projektiertes Vereinsbanner.
MAPPE: Grünes Kaliko (?) auf Holz, Spiegel in weißem geriffeltem Glanzpapier, 35,5 x 26,5 x 1,5 cm. Auf dem Vorderdeckel Innenrahmung in Form von goldgerandeten Eichenästen, die sich an den unteren Ecken verknoten und oben mit Eichenlaubwerk einen Halbbogen bilden; darunter ein überkrönter badischer Wappenschild; ein weiterer Eichenbruch mittig auf dem unteren Innenrand. Im Mittelfeld der Adressat in großformatigen erhaben geprägten, schwarzgerandeten Goldlettern (Jugendstil). Hinterdeckel schlicht.
WERKSTATT: -
ADRESSE: Karton, 4 Bl. verbunden in goldgelbe Seidenkordel eingehängt, Hs. farbig verziert, 35 x 24,5 cm. Schwarzer kalligraphischer Schriftblock in Anlehnung an Zentenar-Fraktur, wobei alle Großbuchstaben, mit Schablone gezeichnet, rot verziert sind. Die Anrede enthält großformatige rot gefaßte und verzierte Anfangsbuchstaben in Fraktur (Schablone). Der kalligraphisch gestalteten und mit dem Vereinsstempel und drei eigenhändigen Unterschriften abschließenden Anfrage sind zwei kolorierte Entwüfe der beiden Seiten der Fahne vorangestellt (S. 2-3). Die Flugseite (avers) am schwarzlackierten mit silberner Manschette beschlagenen Schaft mit einer Spitze nach bayerischer Ordonnanz (Löwe als Schildhalter) und einem silbernen Banderol mit zwei silbernen Quasten; neo-barocke geschweifte blaue goldgefaßte Innenrahmung, in den oberen Eckkartuschen die überkrönte Chiffre L (für Ludwig III. König von Bayern), unten die Wappenschilde von Metz und Lothringen; im Zentrum der Reichsadler, darüber die Devise Mit Gott für König und Vaterland! Kaiser und Reich darunter in einer Kartusche das mittlere badische Staatswappen. Das viereckige Tuch ist silbern befranst (Bouillons) und von weißer Grundfarbe. Reversseite: Auf blauem Grund neo-barocke goldgerandete weißgrundige Innenrahmung; auf den halben Kantenlängen sowie in den Ecken Kartuschen mit Städte-(Garnisons)-Wappen; im Zentrum das mittlere bayerische Staatswappen mit der Devise In Treue fest! auf dem unteren Hermelinbesatz. Oberhalb in goldenen Buchstaben Verein ehem. 8. Bayern, unterhalb auf Schleifenbändern in Goldschrift: 1903 und 1906 Metz u. Umgeg., umgeben von zwei Eichenbrüchen, sowie in halbrunder Umschrift Protektor S. Kgl. Hoheit Friedrich v.[on] Baden.
KÜNSTLER: Thüringer Fahnen-Fabrik-Coburg (Fahnen-Design).
TEXT: Anfrage der Veteranen vom 8. Kgl. Bayer. Infanterie-Regimentbei bei ihrem Kommandeur und Protektor um Genehmigung des Musters für ein projektiertes Vereinsbanner.
MAPPE: Grünes Kaliko (?) auf Holz, Spiegel in weißem geriffeltem Glanzpapier, 35,5 x 26,5 x 1,5 cm. Auf dem Vorderdeckel Innenrahmung in Form von goldgerandeten Eichenästen, die sich an den unteren Ecken verknoten und oben mit Eichenlaubwerk einen Halbbogen bilden; darunter ein überkrönter badischer Wappenschild; ein weiterer Eichenbruch mittig auf dem unteren Innenrand. Im Mittelfeld der Adressat in großformatigen erhaben geprägten, schwarzgerandeten Goldlettern (Jugendstil). Hinterdeckel schlicht.
WERKSTATT: -
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Dynastie und Regierung (Tektonik)
- Großherzogliches Haus (Tektonik)
- Dedikationen (Tektonik)
- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Bestand)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.2. Der Großherzog als Feldherr und Protektor von Vereinen (Gliederung)