Nachlass Heinz Hils (Bestand)
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, N Hils
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nichtstaatliches Archivgut >> Nachlässe >> Andere Nachlässe >> Hils
1870-1949
Überlieferungsgeschichte
Heinz Hils aus Karlsruhe-Dammerstock war Teilnehmer des Ersten Weltkriegs; seine militärische Laufbahn ist noch zu klären. Nach dem Krieg gehörte er zumTraditionsverband des Badischen Leibgrenadierregiments 109. Offenbar zur Vorbereitung einer Verbands-Ausstellung sammelte er Fotos, die seine Regimentskameraden im Krieg gemacht hatten. Sein Nachlass wurde dem Generallandesarchiv 2008 vom Eigentümer des Hauses übergeben, in dem Hils bis zu seinem Tod gewohnt hatte.
Inhalt und Bewertung
Fotos 1914-1918, Rangabzeichen, Kriegs- und Propagandabroschüren
Entstehung: Heinz Hils aus Karlsruhe-Dammerstock war Teilnehmer des Ersten Weltkriegs; seine militärische Laufbahn ist noch zu klären. Nach dem Krieg spielte er offenbar eine koordinierende Rolle im Traditionsverband des Badischen Leibgrenadierregiments 109. Zur Vorbereitung einer Verbands-Ausstellung sammelte er Fotos, die Regimentskameraden im Krieg gemacht hatten (vgl. den Vermerk "nicht zur Ausstellung"). Sein Nachlass wurde dem Generallandesarchiv 2008 vom Eigentümer des Hauses übergeben, in dem Hils bis zu seinem Tod gewohnt hatte.
Inhalt: Die Fotos aus der Kriegszeit 1914-1918 - vor allem von der Westfront - sind in einem Fotoalbum und vielen Einzelumschlägen fast durchweg mit Ortsangaben, seltener mit Daten beschriftet; aus den Regimentstagebüchern bzw. der Regimentsliteratur müssten die Daten rekonstrierbar sein. Rangabzeichen von Uniformen, Anstecker und Büromaterial des Traditionsverbands eröffnen einen Ausschnitt des Verbandsalltags, Kriegs- und Propagandabroschüren der NS-Zeit spiegeln die Interessen der Verbandsmitglieder. Biografisches Material zu Heinz Hils hat sich nur fragmentarisch erhalten.
Bearbeitung: Der Bestand wurde 2008 von dem Praktikanten Jens Bader unter Anleitung des Unterzeichneten in einem Einlieferungsverzeichnis erschlossen. Die Titelaufnahmen der Druckwerke fertigte Alfred Becher. Künftige archivische Titelaufnahmen werden vor allem bei der Fotosammlung exaktere Angaben machen können. Karlsruhe, im August 2011 Konrad Krimm
Heinz Hils aus Karlsruhe-Dammerstock war Teilnehmer des Ersten Weltkriegs; seine militärische Laufbahn ist noch zu klären. Nach dem Krieg gehörte er zumTraditionsverband des Badischen Leibgrenadierregiments 109. Offenbar zur Vorbereitung einer Verbands-Ausstellung sammelte er Fotos, die seine Regimentskameraden im Krieg gemacht hatten. Sein Nachlass wurde dem Generallandesarchiv 2008 vom Eigentümer des Hauses übergeben, in dem Hils bis zu seinem Tod gewohnt hatte.
Inhalt und Bewertung
Fotos 1914-1918, Rangabzeichen, Kriegs- und Propagandabroschüren
Entstehung: Heinz Hils aus Karlsruhe-Dammerstock war Teilnehmer des Ersten Weltkriegs; seine militärische Laufbahn ist noch zu klären. Nach dem Krieg spielte er offenbar eine koordinierende Rolle im Traditionsverband des Badischen Leibgrenadierregiments 109. Zur Vorbereitung einer Verbands-Ausstellung sammelte er Fotos, die Regimentskameraden im Krieg gemacht hatten (vgl. den Vermerk "nicht zur Ausstellung"). Sein Nachlass wurde dem Generallandesarchiv 2008 vom Eigentümer des Hauses übergeben, in dem Hils bis zu seinem Tod gewohnt hatte.
Inhalt: Die Fotos aus der Kriegszeit 1914-1918 - vor allem von der Westfront - sind in einem Fotoalbum und vielen Einzelumschlägen fast durchweg mit Ortsangaben, seltener mit Daten beschriftet; aus den Regimentstagebüchern bzw. der Regimentsliteratur müssten die Daten rekonstrierbar sein. Rangabzeichen von Uniformen, Anstecker und Büromaterial des Traditionsverbands eröffnen einen Ausschnitt des Verbandsalltags, Kriegs- und Propagandabroschüren der NS-Zeit spiegeln die Interessen der Verbandsmitglieder. Biografisches Material zu Heinz Hils hat sich nur fragmentarisch erhalten.
Bearbeitung: Der Bestand wurde 2008 von dem Praktikanten Jens Bader unter Anleitung des Unterzeichneten in einem Einlieferungsverzeichnis erschlossen. Die Titelaufnahmen der Druckwerke fertigte Alfred Becher. Künftige archivische Titelaufnahmen werden vor allem bei der Fotosammlung exaktere Angaben machen können. Karlsruhe, im August 2011 Konrad Krimm
124 Archivalieneinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ