Cuntz Kelsch genannt Scheffcuntz wird aus dem Gefängnis der Stadt Nürnberg entlassen, schwört Urfehde und stellt als Bürgen Heintz Schober, Zimmerman und Bürger zu Nürnberg, Ulrich Keyrer und Cuntz Stoeren von Lerstetten, Hans Wast, Hirten zu Lerstetten, seinen Schwager. - Siegler: Wilhelm von Mynwitz, Niclaus Holdung.
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Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 2422
V 90/2
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 29: Urfehden, 1466-1517
1469 Januar 18
Hinweis zur Datierung: Der St. Antonitag fällt auf den 17. Januar, der nächste Mittwoch des Jahres 1469 war der folgende Tag.
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit 2 anh. Siegeln (1 ausgefallen) mit 2 anh. Siegeln
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Geben an mittwochen sant Anthonis tag 1469.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1469
Monat: Januar
Tag: 18
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Geben an mittwochen sant Anthonis tag 1469.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1469
Monat: Januar
Tag: 18
Kelsch, Cuntz, gen. Scheffcuntz
Keyrer, Ulrich
Holdung, Niclas (Niclaus)
Mynwitz Wilhelm
Schober, Heinz, Zimmermann
Stör (Stoer, Stor, Store) Conz
Wusten, Johann
Lerstetten, Hirt zu
Nürnberg, Gefängnis
Nürnberg, Zimmermann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
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- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
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