Heinrich Abtsperger zu Ronnburg, Landrichter der Graffschaft Hirschberg, spricht den Erhart Windisch zu Berching die von ihm an die Brüder Lorenz, Erhart, Jeronimus und Stephan Wenttelstein verkauften Güter zu Wendelstein, Newriet (Neuried), Dürrenhennpach (Dürrenhembach) und Rötenpach, besonders aber des Amtshofes Wendelstein, den der Symon Voyt inne gehabt, eingesetzt wird, bis die Käufer, die Brüder Meister Lorencz, Erhart, Ieronimus und Stephan Wenttelstein die Kaufsumme 1300 fl erlegt haben. Dem Windisch wurde im Namen des Herzogs von Bayern und des Bischofs Albrecht von Eichstätt ein Schirmbrief erteilt.
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Heinrich Abtsperger zu Ronnburg, Landrichter der Graffschaft Hirschberg, spricht den Erhart Windisch zu Berching die von ihm an die Brüder Lorenz, Erhart, Jeronimus und Stephan Wenttelstein verkauften Güter zu Wendelstein, Newriet (Neuried), Dürrenhennpach (Dürrenhembach) und Rötenpach, besonders aber des Amtshofes Wendelstein, den der Symon Voyt inne gehabt, eingesetzt wird, bis die Käufer, die Brüder Meister Lorencz, Erhart, Ieronimus und Stephan Wenttelstein die Kaufsumme 1300 fl erlegt haben. Dem Windisch wurde im Namen des Herzogs von Bayern und des Bischofs Albrecht von Eichstätt ein Schirmbrief erteilt.
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden 193
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden >> Urkundenselekt Heilig-Geist-Spital/Spitalamt (in chronologischer Reihung)
1436 Mai 2
Urkunden
ger
Originaldatierung: Dat. Freienstag (Freystadt), mitwoch nach s. Walpurgen tage 1436.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1436
Monat: 5
Tag: 2
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. - 1 Siegel.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1436
Monat: 5
Tag: 2
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. - 1 Siegel.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
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