Jürgens; Beckum (Bestand)
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N 011 N 011 Jürgens; Beckum
Kreisarchiv Warendorf (Archivtektonik)
1780-1835
Form und Inhalt: Vorwort
zum Bestand N 11, Jürgens
1. Überlieferungsgeschichte
Der Bürgermeister Johann Heinrich Everke ließ am 30. Oktober 1780 an seinem Krankenbett sein Testament in Gegenwart des Syndikus Albricht Reine zu Beckum und des Gerichtassessors Gert Heinrich Koberg aufnehmen. Das Wohnhaus (heute Weststraße 21, Beckum) und Everkes Vermögen sollten an Friedrich ("Fritz") Everke, Johann Everkes Sohn aus erster Ehe mit Elisabeth Westarp, übergehen. Den Töchtern Christin Everke, verheiratet mit Anton Molchers aus Hamm, Anna Maria Everke, verheiratet mit Jost Heinrich und Gertrud Everke sollte das Erbe entsprechend ausgezahlt werden.
Zudem erhielt Clara Zurhorst, Johann Everkes damalige Frau in zweiter Ehe, das Recht auf Versorgung und weiteren Verbleib im besagten Wohnhaus (KAW, N 11 Jürgens, Nr. 1).
Zwischen 1783 und 1791 muss das Wohnhaus anschließend durch Stephan Jürgens erworben bzw. auf ihn übergegangen sein. Aus dessen Ehe mit Magdalena Vatheuer ging eine Tochter hervor, Anna Maria Jürgens, die Bernhard Joseph Topp heiratete. Stephan Jürgens verstarb bereits 1807, sodass die Güter auf Magdalena Vatheuer übertragen wurden (KAW, N 11 Jürgens, Nr. 2). Diese wiederum verschrieb 1823 ihrer Tochter und deren Mann das ihr gehörige Ackerland in der Beckumer Feldmark. Im Jahre 1834 verstarb auch Magdalena Vatheuer (KAW, N 11 Jürgens, Nr. 3).
Ein Jahr später erwarb Bernhard Joseph Topp von Johann Heinrich Füttinghoff genannt Nienaber das Nienaber Colonat in Beckum (KAW, N 11 Jürgens, Nr. 2).
2. Bearbeitung des Bestandes
Der Bestand umfasst 3 Einheiten in einem Archivkarton und wurde im November 2017 verzeichnet. Wegen der kleinen Größe des Bestandes wurde keine Klassifikation genutzt. Bei den Archivalien handelt es sich hauptsächlich um Unterlagen aus dem 18. Jahrhundert sowie der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert. Der Schwerpunkt des sehr kleinen Bestandes liegt hier auf Erbangelegenheiten. Außer dem Testament von Johann Heinrich Everke liegen ein Hypothekenschein und mehrere Blätter bei, die die Besitzrechte von Ackerland der Familie Jürgens in der Beckumer Feldmark dokumentieren.
3. Benutzungshinweise
Der Bestand ist folgendermaßen zu zitieren:
KAW, N 11 Jürgens, Nr. [ ]
zum Bestand N 11, Jürgens
1. Überlieferungsgeschichte
Der Bürgermeister Johann Heinrich Everke ließ am 30. Oktober 1780 an seinem Krankenbett sein Testament in Gegenwart des Syndikus Albricht Reine zu Beckum und des Gerichtassessors Gert Heinrich Koberg aufnehmen. Das Wohnhaus (heute Weststraße 21, Beckum) und Everkes Vermögen sollten an Friedrich ("Fritz") Everke, Johann Everkes Sohn aus erster Ehe mit Elisabeth Westarp, übergehen. Den Töchtern Christin Everke, verheiratet mit Anton Molchers aus Hamm, Anna Maria Everke, verheiratet mit Jost Heinrich und Gertrud Everke sollte das Erbe entsprechend ausgezahlt werden.
Zudem erhielt Clara Zurhorst, Johann Everkes damalige Frau in zweiter Ehe, das Recht auf Versorgung und weiteren Verbleib im besagten Wohnhaus (KAW, N 11 Jürgens, Nr. 1).
Zwischen 1783 und 1791 muss das Wohnhaus anschließend durch Stephan Jürgens erworben bzw. auf ihn übergegangen sein. Aus dessen Ehe mit Magdalena Vatheuer ging eine Tochter hervor, Anna Maria Jürgens, die Bernhard Joseph Topp heiratete. Stephan Jürgens verstarb bereits 1807, sodass die Güter auf Magdalena Vatheuer übertragen wurden (KAW, N 11 Jürgens, Nr. 2). Diese wiederum verschrieb 1823 ihrer Tochter und deren Mann das ihr gehörige Ackerland in der Beckumer Feldmark. Im Jahre 1834 verstarb auch Magdalena Vatheuer (KAW, N 11 Jürgens, Nr. 3).
Ein Jahr später erwarb Bernhard Joseph Topp von Johann Heinrich Füttinghoff genannt Nienaber das Nienaber Colonat in Beckum (KAW, N 11 Jürgens, Nr. 2).
2. Bearbeitung des Bestandes
Der Bestand umfasst 3 Einheiten in einem Archivkarton und wurde im November 2017 verzeichnet. Wegen der kleinen Größe des Bestandes wurde keine Klassifikation genutzt. Bei den Archivalien handelt es sich hauptsächlich um Unterlagen aus dem 18. Jahrhundert sowie der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert. Der Schwerpunkt des sehr kleinen Bestandes liegt hier auf Erbangelegenheiten. Außer dem Testament von Johann Heinrich Everke liegen ein Hypothekenschein und mehrere Blätter bei, die die Besitzrechte von Ackerland der Familie Jürgens in der Beckumer Feldmark dokumentieren.
3. Benutzungshinweise
Der Bestand ist folgendermaßen zu zitieren:
KAW, N 11 Jürgens, Nr. [ ]
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ