Quittung
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 0547
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 1 b Erklärungen, Vereinbarungen und Empfangsbescheinigungen zu Erbfällen u.ä.
1540 Februar 27
Regest: Appalonia Bartherin, Cunradt Gierren selig nachgelassene Witwerin, und Ursula Bartherin, Peter Bitterlins selig nachgelassene Witwerin, erklären, daß vor ihnen erschienen ist ihr Schwager Jacob Rieger, ihres Bruders selig Doctor Berchtold Barters Tochtermann und angezeigt hat, daß der allmächtige Gott über seine Hausfrau geboten habe. Er wolle sich wieder verheiraten. Mit den Kindern aus seiner Ehe mit Anna Bartherin wolle er dergestalt teilen, daß er jedem Kind 40 Pfund Reutlinger Währung gebe als Voraus. In der Folge soll "in Eichelen Weis" (= zu gleichen Teilen) geteilt werden. Die obgenannten Frauen erklären sich damit einverstanden. Sie befehlen die Kinder in Schutz und Schirm der Stadt. Und falls es Brauch wäre, daß solches sollte geschrieben werden in der Stadt Buch oder aber der Verwandtschaft oder den Pflegern ein Bakenntnis (= Mitteilung) sollte gegeben werden, so möge es geschehen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite von anderer (Benedikt Gretzingers) Hand: Jacob Riegker, genannt Stuber.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite von anderer (Benedikt Gretzingers) Hand: Jacob Riegker, genannt Stuber.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: die Tochtermänner Albrecht Muschkhay und Michel Bugck
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ