Dietrich Graf zu Sayn bekennt, da sein + Vater Gerhart Graf zu Sayn Ruprecht Grafen zu Virneburg 200 gute schwere Rheinische Gulden als Jahrespension von Erbschaft wegen schuldig gewesen, und diese demselben jährlich auf St. Martinstag auf seiner, Dietrichs, Grafschaft Renten im Lande von Blankenburg angewiesen gewesen wären, ablösbar mit 2000 guter alter Frankreichscher Schilde, welche Jahrpension dem von Virneburg 10 Jahre ausständig verblieben, so habe er auf den Rat Otto, Erzbischofs zu Trier, und Engelbrecht, Grafen zu Nassau, seines Schwiegerherrn, und anderer Freunde und Manne dem von Virneburg für die versessenen 2000 Gulden und für die 2000 guter alter Frankreichscher Schilde sein und seiner Grafschaft Teil halb des Schlosses, Vesten und Herrschaft von Homburg nebst der Hälfte aller Dörfer, Gerichte, Herrlichkeiten, Renten usw., verpfändet; und damit Graf Ruprecht von Virneburg den versetzten Teil des Schlosses in gehörigem baulichem Stande halte, verspricht er noch jährlich 4 Fuder Wein aus seiner Weingülte und Rente zu Bendorf. Auch soll Graf Ruprecht und dessen Erben mit ihm und seinen Neuen von Wittgenstein einen guten, festen und ehrbaren Burgfrieden zu Homburg halten zu wollen beschwören.
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Dietrich Graf zu Sayn bekennt, da sein + Vater Gerhart Graf zu Sayn Ruprecht Grafen zu Virneburg 200 gute schwere Rheinische Gulden als Jahrespension von Erbschaft wegen schuldig gewesen, und diese demselben jährlich auf St. Martinstag auf seiner, Dietrichs, Grafschaft Renten im Lande von Blankenburg angewiesen gewesen wären, ablösbar mit 2000 guter alter Frankreichscher Schilde, welche Jahrpension dem von Virneburg 10 Jahre ausständig verblieben, so habe er auf den Rat Otto, Erzbischofs zu Trier, und Engelbrecht, Grafen zu Nassau, seines Schwiegerherrn, und anderer Freunde und Manne dem von Virneburg für die versessenen 2000 Gulden und für die 2000 guter alter Frankreichscher Schilde sein und seiner Grafschaft Teil halb des Schlosses, Vesten und Herrschaft von Homburg nebst der Hälfte aller Dörfer, Gerichte, Herrlichkeiten, Renten usw., verpfändet; und damit Graf Ruprecht von Virneburg den versetzten Teil des Schlosses in gehörigem baulichem Stande halte, verspricht er noch jährlich 4 Fuder Wein aus seiner Weingülte und Rente zu Bendorf. Auch soll Graf Ruprecht und dessen Erben mit ihm und seinen Neuen von Wittgenstein einen guten, festen und ehrbaren Burgfrieden zu Homburg halten zu wollen beschwören.
340, U 10429
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 6 1400 bis 1449 >> 6.3 1421-1430
1426 April 1
Pergament, zerschnitten, 5 Siegel, deutsch, Urschrift; das Konzept und eine alte Abschrift mit dem Vidimus Johanns von Schönborn, Ritters, Heinrich Beissel von Gymnich und Johann Waldbott von Bassenheim "vom Moendag sent Bartholomen auent des heiligen Apostels 1456" auf Papier mit drei, jedoch abgefallenen, Siegeln; nebst einer weiteren beglaubigten Kopie
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: prima die mensis Apprilis
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Nebenpersonen: Otto Erzbischof zu Trier; Nassau, Engelbrecht, Graf zu, Herr zu Leck und zu Breda, Grafen Dietrich von Sayn Schwiegervater; Jülich, Adolf Fürst zu, und zu Berg, Graf zu Ravensberg, schuldet an Graf Diederich rückständige Jahresrenten; Jülich, Anne Frau zu, und zu Heinsberg, Graf Dietrichs Mutter; Sayn, Gerhard Graf zu; Stein, Friederich vom, Ritter, Seelbach, Wilhelm von; Seelbach, Gerhard von, Wolfs Sohn
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Orte: Koblenz, Andernach
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Nebenpersonen: Otto Erzbischof zu Trier; Nassau, Engelbrecht, Graf zu, Herr zu Leck und zu Breda, Grafen Dietrich von Sayn Schwiegervater; Jülich, Adolf Fürst zu, und zu Berg, Graf zu Ravensberg, schuldet an Graf Diederich rückständige Jahresrenten; Jülich, Anne Frau zu, und zu Heinsberg, Graf Dietrichs Mutter; Sayn, Gerhard Graf zu; Stein, Friederich vom, Ritter, Seelbach, Wilhelm von; Seelbach, Gerhard von, Wolfs Sohn
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: Orte: Koblenz, Andernach
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- Kleinere Landesherrschaften (Archival tectonics)
- Kleinere Landesherrschaften: Grafschaft Sayn-Hachenburg (Archival holding)
- Urkunden (Classification)
- 6 1400 bis 1449 (Classification)
- 6.3 1421-1430 (Classification)