Oberamtsberichte, Bd. 52
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 496 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1783
Enthält u. a.: Umwandlung des Dienstgeldes für den Ostroer Bauern Ziesche in Naturaldienst, Spanndienste und Hofedienste beim Kloster Marienstern (Bl. 1-12).- Zahlung von Beiträgen für den Akzis-Baubegnadigungsfond durch die Städte (Bl. 22-24).- Gesuch um Konfirmation der Görlitzer Waisenordnung (Bl. 28-32).- Abforderung eines monatlichen Steuerbeitrages von den unter domstiftlicher Jurisdiktion wohnenden Tagelöhnern durch den Rat zu Bautzen (Bl. 68).- von Redern auf Königsbrück gegen die Bauern in Otterschütz wegen Dienstdifferenzen (Bl. 77-86).- Ermordung des Schlossfrons [Gerichtsdieners] in der Ortenburg (Bl. 101-106).- Besteuerung der außerhalb der Ratsjurisdiktion befindlichen Gewerbetreibenden in Bautzen (Bl. 107-108).- Beschwerden gegen die Einführung eines neuen Gesangbuches in der Petrikirche in Bautzen (Bl. 109-119).- Einführung der Hausmannssteuer für die Hausleute in Niederoderwitz (Bl. 123-128).- Lehen und Gerichtsbarkeit des an die Gemeinde Quatitz verkauften Rittergutes (Bl. 169-191).- Verbreitung aufrührerischer Schriften unter den Untertanen in Jahmen durch den Bauern Gude aus Dahlowitz (Bl. 192).- Antrag auf Erteilung eines Losbriefes zur Betreibung eines bürgerlichen Gewerbes in Wittichenau (Bl. 212-216).- Gesuch der gewählten Äbtissin des Klosters St. Marienstern um Genehmigung der Wahl (Bl. 225-231).- Erbverwandlung des landvogteilichen Lehnbauerngutes Luttowitz (Bl. 253-259).- Kriegskontributionssteuern der Zittauer Stadtdörfer (Bl. 283-292).- Verweigerter Beitrag zum bewilligten Magazingetreide durch die Mittelherwigsdorfer Häusler (Bl. 303-306).- Lazarettkosten und Einquartierungskosten der Stadt Bautzen (Bl. 307-310).- Differenzen zwischen dem Domstift St. Petri Bautzen und von Ziegler auf Cunewalde über das Verfahren bei der Besetzung der Pfarrerstelle und des Schulmeisteramtes bei der evangelischen Schule in Cunewalde (Bl. 311).- Administration der Güter Wendischsohland und Niedersohland (Bl. 324-327).- Gesuch der Gemeinde Wehrsdorf um Zurückverlegung der domstiftlichen Gerichtsverwaltung in das Dorf (Bl. 393-398).- Dienststreitsache des Zittauer Stadtdorfes Ebersbach (Bl. 399-406).- Verabfolgung von Erbgeldern nach Surinam (Bl. 418-420).- Akzis-Baubegnadigungsfond für die Oberlausitz (Bl. 421-432).- Konfirmation der geänderten Artikel der Görlitzer Priester-, Witwen- und Waisensozietät (Bl. 436-439).- Einrichtung einer landständischen Kriminalkasse (Bl. 475-492).- Gemeinden Ebersbach und Eibau gegen die durch den Rat zu Zittau geforderten Webstuhlkonzessionsgelder (Bl. 524-541).- Weigerung der Häusler in Großschönau wegen der Zahlung erhöhter Abgaben für den Kirchturmbau (Bl. 559-565).- Gesuch der Stände auf Überlassung des 12. Teiles des erstjährigen Gehaltes der Staatsdiener für die Zuchthäuser (Bl. 570-571).- Ernteergebnis (Bl. 572).- Erläuterung des Biersteuermandats (Bl. 574-582).- Hutungsdifferenzen über den Mönchswalder Berg (Bl. 589-592).- Negierung des Amtes Görlitz durch die Städte Görlitz, Zittau und Lauban (heute Luban, Polen) (Bl. 595-601).- Entwurf einer Gebührenordnung für Oberlausitzer Behörden (Bl. 602-611).- Errichtung einer Brandversicherungs-Sozietät (Bl. 672-674).- Bürgerrecht und Meisterrecht für Katholiken in der Stadt Bautzen (Bl. 704-717).- Ergreifung eines Räubers in Pfaffendorf (Bl. 721-728).- Bautzener Brauordnung (Bl. 729-737).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:07 MEZ
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