Feldpostbriefe der württembergischen Felddivision aus dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 von Hermann von Rampacher an seine Frau Anna in Stuttgart: VI. Teil [Rampacher gehörte mit seiner Einheit zur Armee des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen (III. Armee)]
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/39 Bü 21
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 2/39 Unterlagen der Familie Rampacher
Unterlagen der Familie Rampacher >> 2. (Karl August) Hermann von Rampacher (1817-1871) und seine Familie >> 2.1. Hermann von Rampacher >> 2.1.2. Briefe von Hermann von Rampacher an seine Frau Anna während des deutsch-französichen Krieges 1870/71
16. März 1871-5. April 1871
Enthält u.a.: 16.03. Unterbringung im Schloss Etoges, Einrücken mit den Soldaten in Chalons, 19.03. Besuch bei Staatsminister von Linden, Präfekt von Chalons, 21.03. Aufgaben Rampachers, Feier von Kaisers Geburtstag, Ausbruch der Revolution in Paris, 21., 22., 24., 25.03. und 5.04 Verleihung des Eisernen Kreuz an den siebzehnjährigen Sohn Hermann und Wertung dieser Ehrung, 22.03. Leben Rampachers in Chalons, 24.03. wahrscheinliches Ausfallen des geplanten Sommerurlaubes in Tutzing am Starnberger See, 6. Regiment bereits nach Stuttgart zurückgekehrt, 25.03. Unterbringung des Sohnes Hermann, Besichtigung der alten Kirchen in der Umgebung, 26.03. Besichtigung der gotischen Kirche Notre Dame de l'Epine, Reitunfall Rampachers, 27.03. Bemühungen um Kasernierung der Mannschaft Rampachers in Chalons, 28.03. Pferde Rampachers, Verkauf seines Schimmels, Geldzahlungen Rampachers an seine Frau und Kinder, finanzielle Verhältnisse der Familie Rampacher, 29.03. Geldgeschenk des Sohnes Hermann an seine Schwester Anni, 1.04. Niederlegung der Präfektur von Chalons durch von Linden, Warten auf den französischen Nachfolger, 2.04. Abschiedsbesuch des Präfekten von Linden und anderer bei Rampacher, Vorbildlichkeit preußischer Militärregelungen, 5.04. Unbestimmbarkeit des Zeitpunkts der Rückkehr nach Hause
Darin: 24. und 28.03. sowie 5.04.getrocknete Blumen
Darin: 24. und 28.03. sowie 5.04.getrocknete Blumen
20 Stück, Qu. 21-40
Archivale
Châlons-sur-Marne = Châlons-en-Champagne, Dép. Marne [F]
Epine [F]; Kirche Notre Dame
Etoges [F]; Schloss
Paris [F]; Revolution 1871
Preußen; Militär
Starnberger See
Stuttgart S
Tutzing STA
Krieg 1870-1871
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:30 MEZ
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