Diele Scherer übergibt, auch für seine Ehefrau Grede, zu Erbe vor Schultheiß Diether Billung Herrn Joseph "Wyler", Vikar zu Mariagreden, das Haus und Erbe Guck-in-die-Helle ("Gucke-inn-die-helle"), jetzt Urburg genannt, gegenüber dem Erbe zu Leiningen ("Lynungen"), im Kappelhof ("in dem Capelhoff"), zu 12 1/2 Schilling Heller Ewigzins den Predigern. Diele Scherer hat das Haus mit Gericht erwonnen. Zeugen: Henne von Hochheim ("Hocheym"), ["Hengin" von Alzey, "Hengin" von Bingen] und Jost Hemsbecher. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo septuagesimooctavo, feria quarta proxima post dominicam Quasimodogeniti."
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Diele Scherer übergibt, auch für seine Ehefrau Grede, zu Erbe vor Schultheiß Diether Billung Herrn Joseph "Wyler", Vikar zu Mariagreden, das Haus und Erbe Guck-in-die-Helle ("Gucke-inn-die-helle"), jetzt Urburg genannt, gegenüber dem Erbe zu Leiningen ("Lynungen"), im Kappelhof ("in dem Capelhoff"), zu 12 1/2 Schilling Heller Ewigzins den Predigern. Diele Scherer hat das Haus mit Gericht erwonnen. Zeugen: Henne von Hochheim ("Hocheym"), ["Hengin" von Alzey, "Hengin" von Bingen] und Jost Hemsbecher. "Datum a.d. millesimo quadringentesimo septuagesimooctavo, feria quarta proxima post dominicam Quasimodogeniti."
U / 1478 April 1 / I
V 55
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden (ohne Fotos)
01.04.1478
Liebfrauen Mainz
Ausfertigung. Perg. S. schwer beschädigt. Auch enthalten in der Eidbesagung U / 1479 Januar 23. Rückvermerk auf Umbug: "Constat 5 ß 3 h". - Rückvermerk: "Dedi für den herkentniß br[i]ff Diel Schers fur 44 fl. 5 ß".
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ