Bruno, Propst zu Hamburg, und Dietrich, Propst zu Zeven, entscheiden den Streit des Thedelin, Propst zu Neumünster mit dem Ritter Etheler von Ottenbüttel um die Vogtei Horst (Breitenberg) dahin, dass diese dem Kloster Neumünster zufällt, die Hälfte der Einkünfte jedoch lebenslänglich dem genannten Ritter verbleibt. Zeugen: Gebhard II. zur Lippe, Erzbischof von Bremen, Albert, Abt zu St. Marie, Hericus, Propst von St. Georg in Stade, Adolf VI., Graf von Holstein. Ritter: Sigebodo, Marschall, Heinrich von Burg, Otto, Advokat und sein Bruder Gottfried, Otto, Mundschenk, Iwan von Bliedersdorf und viele andere. Acta sunt hec in Stadio, anno gracie M CC XXX VI.
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Bruno, Propst zu Hamburg, und Dietrich, Propst zu Zeven, entscheiden den Streit des Thedelin, Propst zu Neumünster mit dem Ritter Etheler von Ottenbüttel um die Vogtei Horst (Breitenberg) dahin, dass diese dem Kloster Neumünster zufällt, die Hälfte der Einkünfte jedoch lebenslänglich dem genannten Ritter verbleibt. Zeugen: Gebhard II. zur Lippe, Erzbischof von Bremen, Albert, Abt zu St. Marie, Hericus, Propst von St. Georg in Stade, Adolf VI., Graf von Holstein. Ritter: Sigebodo, Marschall, Heinrich von Burg, Otto, Advokat und sein Bruder Gottfried, Otto, Mundschenk, Iwan von Bliedersdorf und viele andere. Acta sunt hec in Stadio, anno gracie M CC XXX VI.
LASH, Urk.-Abt. 7 Nr. 156
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713
Urk.-Abt. 7 Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713: Herzöge von Schleswig-Holstein-Gottorf 1544-1713 >> 1 Urkunden
1236
Enthält: Ausfertigung, Pergament, 22 x 14 + 2,3 cm Umbug, Latein, 3 grünrot-gelbe Seidenschnüre, an der mittleren das Siegel des Propstes von Zeven allein erhalten spätere Rückschrift: "De judicio in Bredenberghe".
Verzeichnung
1236 Stade
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:00 MEZ