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Bestätigung des Verkaufs eines Hauses beim Wollwebergraben durch Johann und Elisabeth Ulen an Johann und Gisela Tuschelmann
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Urk. 79 Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII]
Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] >> Gerichte (ehemals: Urkunden R V) >> 3 Stadtgericht
1457 Juli 8
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel (beschädigt)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum anno domini millesimo quadringentesimo quinquagesimo septimo feria sexta post visitationis Mariae
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich Ledenter, Schultheiß von Fulda, bestätigt, dass vor ihm und den Schöffen des Stadtgerichts von Fulda Johann (Henn) Ulen, Bürger von Fulda, zusammen mit seiner Ehefrau Elisabeth (Else) erschienen ist und sein Haus am Wollwebergraben in Fulda samt Zubehör zu näher genannten Bedingungen an Johann (Henn) Tuschelmann und dessen Ehefrau Gisela (Gyseln) verkauft hat. Ankündigung des Siegels Heinrich Ledenters. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Ledenter, Schultheiß von Fulda
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.