Streitigkeiten mit Baden bezüglich Malsch, Langensteinbach und Loffenau
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Bü 85
Lad. E. 4. Büschel
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 489 Herrenalb
Herrenalb >> 2. Sachakten >> 2.5 Differenzen >> Differenzen mit Baden
1563-1580
Enthält:
1. Drei Berichte von Abt Philipp und Schaffner zu Herrenalb weger der badischen Eingriffe in den Holzbruch oder Horst, denen von Malsch verbotener Waid und Triebs mit ihren Schweinen in die Wälder, 8. Mai 1563 mit Beilagen ABCD; 14. November 1564 mit Beilagen ABC samt des Schaffners Bericht, den von Baden verbotenen Viehtrieb der Kommune Malsch in die Wälder betreffen, 26. März 1571 mit beigefügter Copie Supplicationis der Kommune Malsch, s. d.
2. Schriften betreffend die von dem Keller zu Malsch verschuldete Entleibung des Schultheißen daselbst, 1563 und 1572.
3. Schriften in Sachen Hans Kasten und Stefan Lumpen zu Malsch, item Württemberg pro interesse, contra Walter Bergen zu Durlach, Citationis gen Rottweil wegen dessen angeblicher Schuldforderung, 1575-1576.
4. Schriften die von Markgraf Philipp an die Flecken Malsch, Langensteinbach und Loffenau samt den angehörigen Weilern und Höfen über das alte Herkommen erforderte 10-jährige Landschatzung betreffend, 1578.
Nro. 1-9, inklusive 6 ab signiert.
5. Schriften betreffend die von Baden angesprochene forstliche Obrigkeit auf Langensteinbacher Markung und dasigem Amtmann von dem Vogt zu Ettlingen disputierte Jagen nach Füchsen und Hasen, 1580.
Nro. 1-10.
1. Drei Berichte von Abt Philipp und Schaffner zu Herrenalb weger der badischen Eingriffe in den Holzbruch oder Horst, denen von Malsch verbotener Waid und Triebs mit ihren Schweinen in die Wälder, 8. Mai 1563 mit Beilagen ABCD; 14. November 1564 mit Beilagen ABC samt des Schaffners Bericht, den von Baden verbotenen Viehtrieb der Kommune Malsch in die Wälder betreffen, 26. März 1571 mit beigefügter Copie Supplicationis der Kommune Malsch, s. d.
2. Schriften betreffend die von dem Keller zu Malsch verschuldete Entleibung des Schultheißen daselbst, 1563 und 1572.
3. Schriften in Sachen Hans Kasten und Stefan Lumpen zu Malsch, item Württemberg pro interesse, contra Walter Bergen zu Durlach, Citationis gen Rottweil wegen dessen angeblicher Schuldforderung, 1575-1576.
4. Schriften die von Markgraf Philipp an die Flecken Malsch, Langensteinbach und Loffenau samt den angehörigen Weilern und Höfen über das alte Herkommen erforderte 10-jährige Landschatzung betreffend, 1578.
Nro. 1-9, inklusive 6 ab signiert.
5. Schriften betreffend die von Baden angesprochene forstliche Obrigkeit auf Langensteinbacher Markung und dasigem Amtmann von dem Vogt zu Ettlingen disputierte Jagen nach Füchsen und Hasen, 1580.
Nro. 1-10.
Archivale
Berg, Walter
Kast, Hans
Lump, Stefan
Bad Herrenalb CW; Kloster, Besitzungen
Bad Herrenalb CW; Klosterschaffnerei
Bad Herrenalb CW; Waldungen
Durlach : Karlsruhe KA
Ettlingen KA
Langensteinbach : Karlsbad KA
Loffenau RA
Malsch KA
Rottweil RW
Rottweil RW; Reichshofgericht
Württemberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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