Große kulturpolitische Debatte als Höhepunkt der diesjährigen Etatberatungen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D671002/202
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1967 >> Februar
18. Februar 1967
(O-Ton) Wilhelm Hahn, Prof. Dr., CDU, Kultusminister von Baden-Württemberg: Die Investitionen im Bildungsbereich sind "hochrentierlich" / Professoren und Lehrer nicht mit anderen Beamten vergleichbar / Die sparsame Personalausstattung des Kultusministeriums / (1'29)
(O-Ton) Gerhard Weng, Dr., MdL, CDU, Tübingen: Die Universitätsneugründungen Konstanz und Ulm werden weithin für überflüssig angesehen / Der Versuch, einen für morgen gut ausgerüsteten Menschen zu erziehen, erlaubt aber keine Umkehr / Ein behäbiges Sicherheitsgefühl diesseits des Weißwurst- und Spätzleäquators / Scharfer internationaler Wettbewerbsdruck / Baden-Württemberg im Konzert der Bundesländer / Mehr Anstrengungen etwa beim Hereinholen wissenschaftlicher Forschungsaufträge / (3'45)
(O-Ton) Walter Erbe, Prof. Dr., MdL, FDP/DVP, Tübingen: Vorhandene Begabungen nicht brach liegen lassen / Die Deutschen, ein "bildungsverletztes Volk" (Heinrich Böll) / Die Erschließung von Bildungsreserven scheitert nach wie vor an der Milieusperre, der "Bildungsabstinenz von Arbeitern" (Susanne Grimm) / Arbeitereltern fürchten die Trennung, wenn ihre Kinder den Akademikerstatus erreicht haben: die Anmaßung der gebildeten Stände (Heinrich Böll) / (3'30)
(O-Ton) Gerhard Weng, Dr., MdL, CDU, Tübingen: Die Universitätsneugründungen Konstanz und Ulm werden weithin für überflüssig angesehen / Der Versuch, einen für morgen gut ausgerüsteten Menschen zu erziehen, erlaubt aber keine Umkehr / Ein behäbiges Sicherheitsgefühl diesseits des Weißwurst- und Spätzleäquators / Scharfer internationaler Wettbewerbsdruck / Baden-Württemberg im Konzert der Bundesländer / Mehr Anstrengungen etwa beim Hereinholen wissenschaftlicher Forschungsaufträge / (3'45)
(O-Ton) Walter Erbe, Prof. Dr., MdL, FDP/DVP, Tübingen: Vorhandene Begabungen nicht brach liegen lassen / Die Deutschen, ein "bildungsverletztes Volk" (Heinrich Böll) / Die Erschließung von Bildungsreserven scheitert nach wie vor an der Milieusperre, der "Bildungsabstinenz von Arbeitern" (Susanne Grimm) / Arbeitereltern fürchten die Trennung, wenn ihre Kinder den Akademikerstatus erreicht haben: die Anmaßung der gebildeten Stände (Heinrich Böll) / (3'30)
0'10
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Kultusministerium
Konstanz KN
Ulm UL
Angst
BRD
Bund-Länder-Verhältnis
Einsamkeit
Eltern
Familie
Forschung
Generationenproblem
Gründung
Intellektueller
Jugend
Kind
Universität
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ