Altdorf, Oberamt (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 61 IV
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Herrschaften vor 1803/1806-1810 >> Vorderösterreich >> Landvogtei Schwaben
(1376-)1498-1789 (1842)
Überlieferungsgeschichte
Zur Geschichte des Bestands vgl. die Einleitung zum Repertorium von B 59.
Der Bestand soll bei einer Neuverzeichnung des Hauptbestands der Landvogtei bzw. des Oberamts Altdorf (B 61 I-III) mit diesem vereinigt werden.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand umfasst die Akten des alten Bestands B 59, soweit sie provenienzmäßig der Landvogtei bzw. dem Oberamt Altdorf zuzuordnen waren. Ein Teil der Akten des alten Bestands B 59 wurde provenienzgerecht anderen Beständen, vor allem denen des Klosters Weingarten zugewiesen.
Die Akten sind nach dem am Ende des 18. Jahrhunderts in der Altdorfer Kanzlei gültigen Schlagwortsystem (Altdorf - Weißenau) geordnet.
Einleitung: Der nachfolgend verzeichnete Bestand geht auf den alten Auslesebestand B 59 zurück, der bislang noch nach einem alten Ablieferungsverzeichnis zu benutzen war, das im Kern auf Aussonderungen Lotters beruht, aber durch viele Nachträge ergänzt wor-den war. Die Urkunden dieses Bestands wurden separat verzeichnet und bilden heute den Bestand B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf, Urkunden. Zur Geschichte des Bestands B 59 vgl. im übrigen die Einleitung zum Repertorium dieses Bestands. Der vorliegende Aktenbestand enthält nur einen Teil der im alten Verzeichnis aufgeführten Akten; der Verbleib der übrigen Akten ist einerseits unklar, andererseits wurden sie aus Provenienzgründen entnommen und anderen Beständen zugewiesen. Der größte Teil der entnommenen Akten gehört provenienzmäßig zu Kloster Weingarten (10 Büschel), ein Faszikel zum Bestand des Landgerichts Schwaben (B 58), ein Faszikel zur vorderösterreichischen Regierung und Kammer (B 60), ein Faszikel betrifft Burgau und gehört ins Staatsarchiv Augsburg, ein weiteres Schriftstück betrifft Nellenburg und wurde an das Generallandesarchiv Karlsruhe übergeben. Dorthin gehört auch größeres Faszikel "Manuskripte" des Landvogteiverwalters Dr. Johann Jacob Hillenson, da dort im Bestand Salem größere Teile von dessen Familienpapieren verwahrt werden. Die Archivalien der Provenienz Kloster Weingarten wurden wegen der besseren Auffindbarkeit zum größten Teil dem Bestand B 515 zugewiesen, obwohl aufgrund der Rubrizierung sie meist zu dem Registraturteil gehören, den Valentin Schloßstein um 1840 in seinem Repertorium (heute Bestand B 522) verarbeitet hat. Da aber Schloßstein die Archivalien völlig umgeordnet hat und sein Repertorium in keiner Weise modernen Anforderungen entspricht, wurden nur die Schriftsücke dort eingeordnet, die genau zu einem Stichwort Schloßsteins passten. Eine genaue Auflistung des Verbleibs der ausgesonderten Akten findet sich in der Konkordanz am Schluß des vorliegenden Repertoriums. Die verbleibenden Akten wurden nach dem recht gut erkennbaren Registraturschema des vorderösterreichischen Oberamts Altdorf geordnet, das ein alphabetisch geordnetes Schlagwort mit dem Vermerk "Littera + Anfangsbuchstabe vorsah, das jeweils auf einem entsprechenden Vorsatzzettel vermerkt war. Ein kleinerer Teil der Akten ohne dieses Vorsatzblatt wurde entsprechend zugeordnet; dabei mussten 7 neue Schlag-worte gebildet werden (im Inhaltsverzeichnis daran erkennbar, daß kein Buchstabe angegeben ist. Bei den Zwischenüberschriften sind jeweils die Schlagworte in ihrer Originalform in Klammer angegeben, während im Inhaltsverzeichnis zur leichteren Benutzbarkeit nur die modernen Bezeichnungen verwendet werden. Der Bestand erhielt nunmehr die Nummer B 61 IV. Damit soll angedeutet werden, daß er bei einer Neuverzeichnung des großen Aktenbestands des Oberamts Altdorf (B 61 I-III) dort integriert werden soll. Der Bestand umfasst 92 Büschel (= 0,6 lfd. m) Stuttgart, November 2004 Bernhard Theil
Abkürzungsverzeichnis:
Abschr. Abschrift
begl. beglaubigt
BC Landkreis Biberach
Bf. Bischof
Bl. Blatt
Dez. Dezember
Eh. Erzherzog
Febr. Februar
Fh. Freiherren
FN Bodenseekreis
gef. gefertigt
Gf. Grafen
Jan. Januar
Jh. Jahrhundert
Kg. König
KN Landkreis Konstanz
kol. koloriert
Konz. Konzept
Ks. Kaiser
Not., not. Notar, notariell
Nov. November
o. D. ohne Datum
Okt. Oktober
Or. Original
Pap. Papier
röm. römisch(e, er, es)
RV Landkreis Ravensburg
s. siehe
Schr. Schriftstück(e)
SIG Landkreis Sigmaringen
SmP. Siegel mit Papierdecke
UA Landkreis Unterallgäu
ungez. ungezählt(e)
v. von
Konkordanz:
Neu Alt
1 9
2 13
3 7
4 37
5 8
6 7
7 8
8 18
9 16
10 51
11 17
12 23
13 21
14 15
15 21
16 11
17 5
18 51
19 42
20 8
21 11
22 10
23 37
24 5
25 31
26 47
27 42
28 37
29 5
30 11
31 52
32 15
33 17
34 24
35 4
36 5
37 5
38 4
39 4
40 21
41 22
42 21
43 51
44 51
45 7
46 !0
47 11
48 21
49 21
50 15
51 14
52 11
53 13
54 10
55 5
56 8
57 18
58 18
59 25
60 26
61 26
62 25
63 18
64 6
65 4
66 30
67 5
68 19
69 6
70 24
71 24
72 24
73 25
74 24
75 25
76 25
77 24
78 25
79 28
80 27
81 30
82 50
83 21
84 9
85 6
86 6
87 7
88 21
89 7
90 7
91 7
92 7
4 35, 38, 39, 65
5 17, 24, 29, 36, 37, 55, 67
6 64, 69, 85, 86, B 60 Bü 1703b
7 3, 6, 45, 87, 89-92
8 5, 7, 20, 56
9 1, 84
10 22, 46, 54
11 16, 21, 30, 47, 52
13 2, 53
14 51, B 515 Bü 47
15 14, 32, 50, B 515 Bü 47
16 9
17 11, 33
18 8, 57, 58, 63
19 68
21 13, 15, 40, 42, 48, 49, 83, 88, B 515 Bü 24
22 41, B 522 Bü 675
23 2
24 34, 70-72, 74, 77
25 59, 62, 73, 75, 76, 78
26 60, 61
27 80
28 79
29 B 515 Bü 36, B 522 Bü 2001
30 66, 81, B 515 Bü 45
31 25
33 B 515 Bü 52a
35 B 515 Bü 52b
36 B 515 Bü 52c
37 4, 23, 28, B 515 Bü 44
38 B 515 Bü 44
41 GLAK
42 19, 27
43 B 60 Bü 114a
46 B 58 Bü 595a
47 26, B 60 125a, 1111 (a), StA Augsburg
50 82
51 10, 18, 43, 44
52 31
Zur Geschichte des Bestands vgl. die Einleitung zum Repertorium von B 59.
Der Bestand soll bei einer Neuverzeichnung des Hauptbestands der Landvogtei bzw. des Oberamts Altdorf (B 61 I-III) mit diesem vereinigt werden.
Inhalt und Bewertung
Der Bestand umfasst die Akten des alten Bestands B 59, soweit sie provenienzmäßig der Landvogtei bzw. dem Oberamt Altdorf zuzuordnen waren. Ein Teil der Akten des alten Bestands B 59 wurde provenienzgerecht anderen Beständen, vor allem denen des Klosters Weingarten zugewiesen.
Die Akten sind nach dem am Ende des 18. Jahrhunderts in der Altdorfer Kanzlei gültigen Schlagwortsystem (Altdorf - Weißenau) geordnet.
Einleitung: Der nachfolgend verzeichnete Bestand geht auf den alten Auslesebestand B 59 zurück, der bislang noch nach einem alten Ablieferungsverzeichnis zu benutzen war, das im Kern auf Aussonderungen Lotters beruht, aber durch viele Nachträge ergänzt wor-den war. Die Urkunden dieses Bestands wurden separat verzeichnet und bilden heute den Bestand B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf, Urkunden. Zur Geschichte des Bestands B 59 vgl. im übrigen die Einleitung zum Repertorium dieses Bestands. Der vorliegende Aktenbestand enthält nur einen Teil der im alten Verzeichnis aufgeführten Akten; der Verbleib der übrigen Akten ist einerseits unklar, andererseits wurden sie aus Provenienzgründen entnommen und anderen Beständen zugewiesen. Der größte Teil der entnommenen Akten gehört provenienzmäßig zu Kloster Weingarten (10 Büschel), ein Faszikel zum Bestand des Landgerichts Schwaben (B 58), ein Faszikel zur vorderösterreichischen Regierung und Kammer (B 60), ein Faszikel betrifft Burgau und gehört ins Staatsarchiv Augsburg, ein weiteres Schriftstück betrifft Nellenburg und wurde an das Generallandesarchiv Karlsruhe übergeben. Dorthin gehört auch größeres Faszikel "Manuskripte" des Landvogteiverwalters Dr. Johann Jacob Hillenson, da dort im Bestand Salem größere Teile von dessen Familienpapieren verwahrt werden. Die Archivalien der Provenienz Kloster Weingarten wurden wegen der besseren Auffindbarkeit zum größten Teil dem Bestand B 515 zugewiesen, obwohl aufgrund der Rubrizierung sie meist zu dem Registraturteil gehören, den Valentin Schloßstein um 1840 in seinem Repertorium (heute Bestand B 522) verarbeitet hat. Da aber Schloßstein die Archivalien völlig umgeordnet hat und sein Repertorium in keiner Weise modernen Anforderungen entspricht, wurden nur die Schriftsücke dort eingeordnet, die genau zu einem Stichwort Schloßsteins passten. Eine genaue Auflistung des Verbleibs der ausgesonderten Akten findet sich in der Konkordanz am Schluß des vorliegenden Repertoriums. Die verbleibenden Akten wurden nach dem recht gut erkennbaren Registraturschema des vorderösterreichischen Oberamts Altdorf geordnet, das ein alphabetisch geordnetes Schlagwort mit dem Vermerk "Littera + Anfangsbuchstabe vorsah, das jeweils auf einem entsprechenden Vorsatzzettel vermerkt war. Ein kleinerer Teil der Akten ohne dieses Vorsatzblatt wurde entsprechend zugeordnet; dabei mussten 7 neue Schlag-worte gebildet werden (im Inhaltsverzeichnis daran erkennbar, daß kein Buchstabe angegeben ist. Bei den Zwischenüberschriften sind jeweils die Schlagworte in ihrer Originalform in Klammer angegeben, während im Inhaltsverzeichnis zur leichteren Benutzbarkeit nur die modernen Bezeichnungen verwendet werden. Der Bestand erhielt nunmehr die Nummer B 61 IV. Damit soll angedeutet werden, daß er bei einer Neuverzeichnung des großen Aktenbestands des Oberamts Altdorf (B 61 I-III) dort integriert werden soll. Der Bestand umfasst 92 Büschel (= 0,6 lfd. m) Stuttgart, November 2004 Bernhard Theil
Abkürzungsverzeichnis:
Abschr. Abschrift
begl. beglaubigt
BC Landkreis Biberach
Bf. Bischof
Bl. Blatt
Dez. Dezember
Eh. Erzherzog
Febr. Februar
Fh. Freiherren
FN Bodenseekreis
gef. gefertigt
Gf. Grafen
Jan. Januar
Jh. Jahrhundert
Kg. König
KN Landkreis Konstanz
kol. koloriert
Konz. Konzept
Ks. Kaiser
Not., not. Notar, notariell
Nov. November
o. D. ohne Datum
Okt. Oktober
Or. Original
Pap. Papier
röm. römisch(e, er, es)
RV Landkreis Ravensburg
s. siehe
Schr. Schriftstück(e)
SIG Landkreis Sigmaringen
SmP. Siegel mit Papierdecke
UA Landkreis Unterallgäu
ungez. ungezählt(e)
v. von
Konkordanz:
Neu Alt
1 9
2 13
3 7
4 37
5 8
6 7
7 8
8 18
9 16
10 51
11 17
12 23
13 21
14 15
15 21
16 11
17 5
18 51
19 42
20 8
21 11
22 10
23 37
24 5
25 31
26 47
27 42
28 37
29 5
30 11
31 52
32 15
33 17
34 24
35 4
36 5
37 5
38 4
39 4
40 21
41 22
42 21
43 51
44 51
45 7
46 !0
47 11
48 21
49 21
50 15
51 14
52 11
53 13
54 10
55 5
56 8
57 18
58 18
59 25
60 26
61 26
62 25
63 18
64 6
65 4
66 30
67 5
68 19
69 6
70 24
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72 24
73 25
74 24
75 25
76 25
77 24
78 25
79 28
80 27
81 30
82 50
83 21
84 9
85 6
86 6
87 7
88 21
89 7
90 7
91 7
92 7
4 35, 38, 39, 65
5 17, 24, 29, 36, 37, 55, 67
6 64, 69, 85, 86, B 60 Bü 1703b
7 3, 6, 45, 87, 89-92
8 5, 7, 20, 56
9 1, 84
10 22, 46, 54
11 16, 21, 30, 47, 52
13 2, 53
14 51, B 515 Bü 47
15 14, 32, 50, B 515 Bü 47
16 9
17 11, 33
18 8, 57, 58, 63
19 68
21 13, 15, 40, 42, 48, 49, 83, 88, B 515 Bü 24
22 41, B 522 Bü 675
23 2
24 34, 70-72, 74, 77
25 59, 62, 73, 75, 76, 78
26 60, 61
27 80
28 79
29 B 515 Bü 36, B 522 Bü 2001
30 66, 81, B 515 Bü 45
31 25
33 B 515 Bü 52a
35 B 515 Bü 52b
36 B 515 Bü 52c
37 4, 23, 28, B 515 Bü 44
38 B 515 Bü 44
41 GLAK
42 19, 27
43 B 60 Bü 114a
46 B 58 Bü 595a
47 26, B 60 125a, 1111 (a), StA Augsburg
50 82
51 10, 18, 43, 44
52 31
92 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ