Richter Konrad von Clinge, Bürgermeister Hermann von Höxter (Huxaria) und die Marsberger Ratsherren Gerhard von Mengerinchusen, Siegfried von Buren, Konrad von Vesperde, Rudolf von Clinge, Dietrich Scarman, Bertold von Oddenhusen, Ludolf von Driborg, Heinrich von Corbyke, Konrad von Adorp, Dietrich Staldregere und Detmar Kortleder bezeugen, daß Ludwig von Ossendorp mit Einverständnis seiner Frau Gertrud und dem seiner Kinder Ludwig, Johannes, Gertrud und Adelheid eine Rente von zwei Schillingen Marsberger Währung Propst und Konvent zu Marsberg mit der Maßgabe verkauft habe, daß der Käufer und seine Erben diese Rente aus ihrem neben Lerikes Haus gelegenen Haus oder Grund und Boden (fundum) dem Almosenmeister (magistro karitatum) der Kirche entrichten solle, und zwar jährlich auf Michaelis zwei Schillinge und in der Fastenzeit ein Huhn. (Die weiteren Bestimmungen wie in der Urkunde von 1316 April 14.) Siegel der Stadt auf Bitten der Verkäufer angekündigt. Ipso die Inventionis sancte Crucis