Rudolf Reschene, canon. v. St. Martin in Minden, bekundet als Spezialbevollm. des Bischofs Heinrich von Minden, daß Hermann Horneman Propst, Lutgard v. Westorp Äbtissin, Kather. v. Sasse Priorin u. der Convent des Stifts Levern die Grenzen u. Rechte des Waldes Sundern, insbesondere die Weide-Gerechtsame des Klosters und der Vorbesitzer (der von Russel und der Pladisen), wie auch die Eingriffe der Einwohner von Dylingen und des Vogtes tom Lowenforde, Kord Sardewisch, in dieselben haben feststellen lassen. Vernommene Zeugen: Engelbert u. Johann Holle capell. u. Joh. Hoinghusen vicarius in L., Heinr. Pladise sen. u. iun., Hrch v. Haren, Alard Pladisen vasalli, Henneken Knakenhower alias Henneken Ohm, Joh. Cakenmoer, Gerke Velebeer, Gerke Kreggebrock, Henneke Buskman, Dethard ton Stegen, Henneke Holle, Herm. Spren, Ludeke Piper, Johann Slechmann, Johann v. Laer, laici Monast., Oßnaburg. ac Mynd. dioc. Instrument des Notars Johann Kerkmann, cler. Mindens. Zeugen der Vereidigung am 25.9.: Bernardus Peper, civis civitatis, et Johannus Witlingk, laicus dioces. Mindens. Die duodecima mensis Septembris. Transsumpt von 1499 Sep 12: Bischof Heinrich von Minden beauftragt den Kanoniker Rudolf Reschene von S. Martin in Minden, die vom Kloster L. (Propst, Äbtissin, Priorin wie vor) zu stellenden Zeugen, soweit sie der bischöflichen Gerichtsbarkeit unterstehen, über gewisse Güter, "de Sunderen" genannt, zu vernehmen. Vikariats-Siegel.