König Maximilian I. beendet die Fehde und Feindschaft zwischen Kurfürst Philipp von der Pfalz und seinen Gegnern sowie deren Helfern, Anhängern, Untertanen und ihnen Verbundenen, nachdem eine gütliche Einigung auf dem derzeitigen Reichstag nicht erreicht wurde. Keiner darf etwas gegen den anderen unternehmen, Acht und Aberacht gegen den Pfalzgrafen und die Seinen, nicht gegebene Brandschatzungen und Gefangennahmen sind aufgehoben. Wer von Ansprüchen gegen die Gegenseite nicht zurücktreten will, soll diesbezüglich den Rechtsgang vor dem König suchen. An diese Entscheidung des Königs haben sich beide Seiten zu halten, wenn sie dessen und des Reichs Ungnade vermeiden wollen. Als Gegner des Pfalzgrafen werden genannt: Pfalzgraf Alexander [von Pfalz-Zweibrücken], Markgraf Friedrich von Brandenburg, Herzog Ulrich von Württemberg, Landgraf Wilhelm von Hessen, Bürgermeister und Rat der Stadt Nürnberg und andere Verbundene des Schwäbischen Bunds (unnsers koniglichen punds des lannds zw Swaben).

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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