Zinsverschreibung
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A 2 b (Verfassung u.a.) Nr. A 2 b (Verfassung u.a.) Nr. 2381
A 2 b (Verfassung u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 7 u. 20)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 7 u. 20) >> Bd. 7 Bechtenpflege
1560 August 24, Bartholomei
Regest: Hans Reysser, Karcher, Bürger zu Reutlingen, bekennt, daß er den Erben des Symion Zeyb selig und allen ihren Nachkommen verkauft hat 6 fl gemeiner Landswährung jährl. Zins, jährlich auf Bartholomei fällig, aus seinen 5 Mannsmahd Baumgartens hinter Hundtschleh, zwischen denen von Sondelfingen und Bastin Schlehers Baumgarten gelegen. Zinsen zuvor 1 Gulden und 1 Pfund Heller, sind weiter niemand haft. Der Kauf ist geschehen um 120 fl Hauptgut. Bei Säumigkeit in der Zinszahlung haben die Inhaber dieses Briefs das Recht, den Baumgarten nach der Stadt Reutlingen Recht und Gewohnheit anzugreifen bis zu vollkommener Bezahlung der verfallenen Gült samt aufgelaufenen Kosten. Er und seine Erben haben Fug (= das Recht), diese Gült jederzeit abzulösen mit 120 fl Hauptguts.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Anjetzo Jacob Geckheller. -
Johannes Werenwag.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Anjetzo Jacob Geckheller. -
Johannes Werenwag.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Hans Khönggott, Ratsfreund zu Reutlingen
Siegel (Erhaltung): Siegel vorhanden, aber mit undeutlichem Gepräge
Bemerkungen: Bem.: Schenkung Frida Vogel (Berlin) 1954
Genetisches Stadium: Or.
Verweis: ASig.: Nr. 43
Siegel (Erhaltung): Siegel vorhanden, aber mit undeutlichem Gepräge
Bemerkungen: Bem.: Schenkung Frida Vogel (Berlin) 1954
Genetisches Stadium: Or.
Verweis: ASig.: Nr. 43
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ