Der Würzburger Domherr und Landrichter des Herzogtums zu Franken Engelhard von Eberstein beurkundet: Der Mönch Hermann Weilersbacher hat dem Landgericht als Vertreter von Abt und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg eine von dem öffentlichen Notar Johannes Rodeneue von Haltern und dem Würzburger Domherren und Offizial Werner von Hayn ausgestellte Urkunde vom 10. Juni 1415 vorgelegt. Darin hatte dieser auf Bitte des Klosters eine im Wortlaut inserierte Urkunde vom 18. November 1392 [vgl. Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 268] betreffend eine Weistum über die Rechte des Klosters in Gaubüttelbrunn transsumiert. Auf Bitte des Hermann Weilersbacher lässt nun der Landrichter ein Vidimus dieser Urkunde des Offizials erstellen und vom Landgericht beglaubigen. Der geben ist 1415 am nehsten donerstag vor sant Veyts tag vnd seiner geselleschafft der heiligen merterer. Aussteller: Engelhard von Eberstein. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Der Würzburger Domherr und Landrichter des Herzogtums zu Franken Engelhard von Eberstein beurkundet: Der Mönch Hermann Weilersbacher hat dem Landgericht als Vertreter von Abt und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg eine von dem öffentlichen Notar Johannes Rodeneue von Haltern und dem Würzburger Domherren und Offizial Werner von Hayn ausgestellte Urkunde vom 10. Juni 1415 vorgelegt. Darin hatte dieser auf Bitte des Klosters eine im Wortlaut inserierte Urkunde vom 18. November 1392 [vgl. Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 268] betreffend eine Weistum über die Rechte des Klosters in Gaubüttelbrunn transsumiert. Auf Bitte des Hermann Weilersbacher lässt nun der Landrichter ein Vidimus dieser Urkunde des Offizials erstellen und vom Landgericht beglaubigen. Der geben ist 1415 am nehsten donerstag vor sant Veyts tag vnd seiner geselleschafft der heiligen merterer. Aussteller: Engelhard von Eberstein. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 314/1
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 195
Registratursignatur/AZ: 2 (16. Jh.); 1168 (18. Jh.); Ge x 60 (18. Jh.); 1415 / 5 (18. Jh.); Buttelbron § 1 n 5 (18. Jh.); L 28 III N 5 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1415 Juni 13
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Engelhard von Eberstein; an Pergamentstreifen anhängendes Landgerichtssiegel, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 582 S. 250 ff. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 465
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. Jh.)
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 582 S. 250 ff. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 465
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. Jh.)
Unternummer: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Beiliegend eine unbeglaubigte Zusammenstellung der Rechte des Klosters St. Stephan in Gaubüttelbrunn, entnommen dem Weistum von 1392, auf Papier. Aufgrund der Rückvermerks "Co 2 x 22" könnte diese Zusammenstellung während der Amtszeit des Abtes Konrad Lengerit zwischen 1465 und 1473 angefertigt worden sein.
Eberstein, Engelhard von, Würzburg, Domherr und Landrichter
Weilersbacher, Hermann, Würzburg, Kloster St. Stephan, Mönch
Hayn, Werner vom, Würzburg, Domherr und Offizial
Bonifaz IX., Papst
Flurhei, Siegfried, Gaubüttelbrunn
Truchsess, Otto, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Goldstein, Eberhard, Wildentierbach, Pfarrer
Zobel von Euerhausen, Andreas
Zobel von Giebelstadt, Dietrich
Zobel von Rinderfeld, Heinrich
Martin von Messelhausen, Konrad
Vilchband, Simon von
Vilchband, Wilhelm von
Vilchband, Friedrich von
Treue von Hersfeld, Bernhard, Notar, öffentlicher
Johannes XXIII., Papst
Huslein, Wortwin, Würzburg, Domvikar
Mulich, Heinrich, Würzburg, Domvikar
Rumel, Friedrich, Kleriker
Rodeneue von Haltern, Johannes, Notar, öffentlicher
Würzburg, Domstift, Kanoniker
Würzburg, Landrichter
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Mönch
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Offizial
Würzburg, Domstift, Vikar
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Hof
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Einwohner
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Schöffen
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Gemeinde
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Dorfgericht
Gaubüttelbrunn (Gde. Kirchheim/Lkr. Würzburg), Hufe
Wildentierbach (Baden-Württemberg/Stadt Niederstetten Main-Tauber-Kreis), Pfarrer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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