Lientgen, Witwe von Johann Beckers genannt Creins - laut Testament ihres verstorbenen Ehemannes vor den Schöffen Henrich Ruckes und Johann Merlo, unterschrieben von Sekretär Henrich Kirgberch, genannt Haen - leiht von der Christine Gutmensch, Witwe von Reinhart von Gressenich, gewesenen Schultheiss und Zollschreiber in Zons, 300 Reichstaler zu 5%. Sie stellt als Unterpfand ein Haus auf der Oberstraße ''Zum Neusser Marktschiff" genannt neben den Häusern ''Zum gülden Löwen'' und des Merten Olichschleger, hinten auf die Stadtgerechtigkeit schießend. Das Haus gibt jährlich den Erben Henrich Putten 10 1/2 Gulden, der Giert Moubis 5 Albus, 4 Heller. Weiter verpfändet sie 5 Viertel Blech und 21 Ruten Land im Obertorer Feld neben Land der Herren in Oberkloster, des Conrad Knaden und des Clarissenklosters in Köln. Weiter zwei Gärten vor dem Zolltor nach ''dem gulden Pförtzgen'' gelegen, neben den Gärten von Evert Beckers und Johann Tilmans, Fassbinder, auf die Erft schießend. Der andere Garten liegt neben den Gärten des Johann Schütz und des Junkers Plitterstorf, ebenfalls auf die Erft schießend.

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