15. Sitzung, 4. Wahlperiode
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KrBRI 001 Kreistag und Ausschüsse Kreistag und Ausschüsse
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15.05.1959
Enthält: 1. Niederschrift über die Sitzung des Kreistages am 27.01.1959. 2. Bestimmung eines Kreistagsabgeordneten zur Unterzeichnung der Sitzungsniederschrift. 3. Wahlen: a) Neuwahl des Schiedsmanns für den Schiedsmannsbezirk Grönebach, umfassend die Gemeinden Grönebach und Elkeringhausen. b) Wahl von Beisitzern für den Ausschuss für die Feststellung der Entschädigungen gem. § 5 des Kriegsgefangenenentschädigungsgesetzes in der Fassung vom 8. 12. 1956 (BGBl. I S. 908). c) Wahl eines Mitgliedes des Gesundheits- und Wohlfahrtsausschusses gem. § 32 Abs. 4 Landkreisordnung als Nachfolger für den verstorbenen Josef Wahle, Winterberg (Kreisverband der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen). d) Neuwahl der Beisitzer des Ausgleichsausschusses; hier: Wahl eines Beisitzers für die Geschädigtengruppe der Kriegssachgeschädigten an Stelle von Fräulein Maria Schleich, die ihre Kahl nicht angenommen hat. 4. Haushaltssatzung des Landkreises Brilon für das Rechnungsjahr 1959: a) Haushaltsplan b) Stellenplan 5. Anträge: a) der Stadt Winterberg auf Gewährung eines Zuschusses für die Errichtung eines neuen Anlaufturmes für die St. Georg- Sprungschanze, b) des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Brilon, auf Gewährung eines Kreiszuschusses zum Bau des Altensheimes in Niedermarsberg; hier: Bereitstellung der Mittel für die vom Kreisausschuss beschlossenen Zuschüsse. 6. Unterhaltung und Instandsetzung der Kreisstraßen; hier: Oberflächenbehandlung. 7. Übernahme der Fortsetzung der Kreisnebenstrasse Küstelberg/Elkeringhausen/ Winterberg in Richtung der Landstraße I. Ordnung 517 (Weg am Dumel) in die Unterhaltslast des Kreises. 8. Genehmigung über- und außerplanmäßiger Ausgaben. 9. Genehmigung zur Errichtung eines Verwaltungsgebäudes für die Hauptzweigstelle Bigge der Kreissparkasse Brilon. 10. Erweiterungsbau der Landwirtschaftsschule. 11. Erlass von Verordnungen zum Schutze von Landschaftsteilen: a) in der Gemarkung Siedlinghausen b) in den Gemarkungen Bigge, Olsberg, Helmeringhausen, Wulmeringhausen c) in der Gemarkung Erlinghausen d) in der Gemarkung Titmaringhausen Nichtöffentliche Sitzung: a) Personalangelegenheiten, die mit dem Stellenplan in Verbindung stehen b) Antrag des Oberkreisdirektors i.R. Steineke auf Verlegung des Rückzahlungstermins für sein Arbeitgeberdarlehn. c) Anspruch auf Vergütung und Entschädigung der Ehefrau des Kreisvermessungsrats 1.R. Bockermann, Brilon, aus Anlass von Leistungen gem. Reichsleitungsgesetz. d) Benennung eines Nachfolgers für den Aufsichtsrat der VEW AG. an Stelle des bisherigen Aufsichtsratsmitgliedes Oberkreisdirektor i.R. Steineke.
Akten
Kreistag und Ausschüsse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:05 MEZ