Urk. 71
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Urk. 71
Stadtarchiv Geseke, Urkunden
Stadtarchiv Geseke, Urkunden >> 3. Urkunden des gemeinen Armenfonds >> 3.1 Grundstücke und Häuser
1582 September 20
Archivale
Beschreibung: Vor dem Rat zu Geseke verkauft Johann Loer genannt Lüblinck in der Wobelstraße an Alhard Beßken, Bürger zu Geseke, Land im Störmeder Feld, am Lippischen Wege, binnen Stockheimer Bruch u.a.Vor Bürgermeister und Rat der Stadt Ghesike verkaufen der Mitbürger Johan Loer genannt Lublinckh in der Wobbelstraße und seine Ehefrau Anna an den Mitbürger Alhardt Bessken und dessen Ehefrau Catharina freies Erbland, nämlich ein Dreigart im Stormeder Feld zwischen dem Helweg und Bürgermeister Peter Herboldt, ein Dreigart zwischen St.-Johannes-Weg, Peter Herboldt und Friedrich Bertram, ein Dreigart zwischen dem Stormeder Kreuz, den Domherren und Roders Erben, ein Dreigart unter Huismans Teich an dem Lippischen Wege, bestehend aus zwei Rücken (rugge) zwischen Heinrich Greffinckh und Roders Erben, ein Fünfgart zwischen dem Stockmer Bruch, dem grünen Weg unterhalb des Blindenbaums, dem Ghesiker Stiftsmeier Schäfer Johan Schulte und Friederich Bertram, einen halben Morgen unter der Warte zu Luddale zwischen dem Weg und Gerlach Bertram, einen halben Morgen, bestehend aus dem Fünftel der Stormeder Steinkuhle zwischen dem Wege, den Jungfrauen von Holthausen und Johan Rissing und schließlich einen Morgen zwischen dem Withemer Holzwege, Alhardt Ripendal und den Jungfrauen zu St. Walburg binnen Soist. Urschr. (dt.), Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:57 MEZ