Cunrat v. Eglofstein, Meister des Deutschen Ordens, gibt im Verein mit Bruder Wolffram v. Egloffstein, Landkomtur, Bruder Frantz v. Wildenstein, Hauskomtur zu Virnsperg, und Bruder Appel v. Steinsfelt, Pfarrer zu Windsheim, seine Zustimmung zu den Stiftungen, die Peter Ku{o}mpf von Windsheim, Bürger zu Nürnberg, zu Windsheim zu errichten gedenkt, nämlich 1. eine Marienkapelle in dem inneren Sektor der dem Deutschen Orden gehörigen Pfarrkirche, 2. einer ewigen Messe in dieser Kapelle und 3. eines Spitals unter dem Namen Sankt Marthahaus. Der Stifter entschädigt den Pfarrer für den Entgang an Opfern durch genannte Gülten aus seinem Burgstall zu Lenkersheim und von der Hofreite des Schön Walther ebenda. Die Bewilligung des Ordensmeisters wird u.a. an die Bedingung geknüpft, dass in der Kapelle keine gottesdienstliche Verrichtung gleichzeitig mit einer solchen in der Hauptkirche erfolgen und dass darin keine Sepultur errichtet wird. Hinsichtlich der Besetzung der zur Messe gehörigen Kaplanei wird bestimmt, dass der dem Bischof zu präsentierende Priester durch den Stifter, nach ihm durch Stephan Ku{o}mpf, Bürger zu Windsheim, bzw. dessen Sohn Cu{o}ntz, nach dessen Abgang durch den Rat der Stadt dem jeweiligen Komtur zu Virnsperg vorgeschlagen werden soll. Auch werden Bestimmungen getroffen für den Fall, dass einer der vorschlags- oder präsentationsberechtigten Teile säumig sein sollte. - Siegler: Kommende Virnsperg, der Pfarrer Apel von Steinsfeld.
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Cunrat v. Eglofstein, Meister des Deutschen Ordens, gibt im Verein mit Bruder Wolffram v. Egloffstein, Landkomtur, Bruder Frantz v. Wildenstein, Hauskomtur zu Virnsperg, und Bruder Appel v. Steinsfelt, Pfarrer zu Windsheim, seine Zustimmung zu den Stiftungen, die Peter Ku{o}mpf von Windsheim, Bürger zu Nürnberg, zu Windsheim zu errichten gedenkt, nämlich 1. eine Marienkapelle in dem inneren Sektor der dem Deutschen Orden gehörigen Pfarrkirche, 2. einer ewigen Messe in dieser Kapelle und 3. eines Spitals unter dem Namen Sankt Marthahaus. Der Stifter entschädigt den Pfarrer für den Entgang an Opfern durch genannte Gülten aus seinem Burgstall zu Lenkersheim und von der Hofreite des Schön Walther ebenda. Die Bewilligung des Ordensmeisters wird u.a. an die Bedingung geknüpft, dass in der Kapelle keine gottesdienstliche Verrichtung gleichzeitig mit einer solchen in der Hauptkirche erfolgen und dass darin keine Sepultur errichtet wird. Hinsichtlich der Besetzung der zur Messe gehörigen Kaplanei wird bestimmt, dass der dem Bischof zu präsentierende Priester durch den Stifter, nach ihm durch Stephan Ku{o}mpf, Bürger zu Windsheim, bzw. dessen Sohn Cu{o}ntz, nach dessen Abgang durch den Rat der Stadt dem jeweiligen Komtur zu Virnsperg vorgeschlagen werden soll. Auch werden Bestimmungen getroffen für den Fall, dass einer der vorschlags- oder präsentationsberechtigten Teile säumig sein sollte. - Siegler: Kommende Virnsperg, der Pfarrer Apel von Steinsfeld.
Ritterorden, Urkunden 5799/a
Zusatzklassifikation: Konsensbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 19. Amt Reimlingen
1400 März 17
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geben 1400 an der Mitwuchen nach Sant Gregorientag.
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Transsumpt im Gegenbrief des Stifters von 1401 Oktober 17 (Regest 5300).
Unternummer: a
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Transsumpt im Gegenbrief des Stifters von 1401 Oktober 17 (Regest 5300).
Egloffstein, Konrad v.
Egloffstein, Wolfram v.
Wildenstein, Franz v.
Steinsfeld, Apel v.
Kumpf, Peter
Schön Walther
Kumpf, Stephan
Kumpf, Konrad
Windsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Pfarrkirche
Virnsberg (Gde. Flachslanden, Lkr. Ansbach)
Virnsberg (Gde. Flachslanden, Lkr. Ansbach), Kommende
Franken, Ballei
Windsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Marienkapelle
Windsheim (Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), St. Marthahaus (Spital)
Lenkersheim (Gde. Bad Windsheim, Lkr. Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim), Burgstall
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
23.05.2025, 11:54 AM CEST
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