Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich, der Stadt Straßburg; Wolfgang Rehlinger von Augsburg
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3, 2572
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
Februar - Mai 1538
Enthält: 1538 Februar, März. Kurfürst Joachim von Brandenburg versucht, die Vermittlung zwischen Kursachsen und Kurmainz wieder aufzunehmen
Enthält: die in Zerbst beschlossene Gesandtschaft an den Erzbischof. Besorgen von Teppichen und Tüchern bei Schlüsselfelder in Wittenberg für den Landgrafen. Schreiben des Grafen Wilhelm von Fürstenberg. Erfolg der Sendung Ludwigs v. Baumbach an den französischen König
Enthält: dessen Antwort. Ansammlung von Kriegsvolk. Teilnehmer an dem Braunschweiger Tag
Enthält: Herzog Heinrich von Braunschweig übersendet das Gesuch des Kurfürsten um Geleit an den Römischen König zur Stellungnahme
Enthält: der Kurfürst sieht daher davon ab, auf der Reise nach Braunschweig Herzog Heinrichs Gebiet zu berühren. Beschickung des Tages durch Jülich. Herzog Heinrich versucht, die Zusammenkunft in Braunschweig zu verhindern
Enthält: April. Werbung hessischer Räte auf dem Braunschweiger Bundestage bei dem Kurfürsten und dessen Antwort bezüglich des Streites mit Mainz. Die Stifter Bremen und Verden und Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig als deren Konservator. Die Gesandtschaft nach England reist über Hamburg. Bestellung des v. Fleckenstein für den Bund auf ein Jahr um 400 Gulden. Herzog Ulrich von Württemberg und die kleine Bundesanlage. Kursächsische Gesandtschaft nach Frankreich und Aufträge des Landgrafen für diese an den Grafen Wilhelm von Fürstenberg. Meldungen des Grafen von Hoya über Knechte und des Dr. Hel über die Friedensverhandlungen zu Nizza. Der Landgraf bittet um eine beglaubigte Abschrift des Bündnisses mit Dänemark in weltlichen Sachen. Der Kurfürst bittet um Abbildung eines besonders großen Hirschgeweihes. Der König von Dänemark berichtet über Knechteansammlungen in den Niederlanden. Nachricht eines ungarischen Predigers über Rüstungen der Türken
Enthält: Mai. Der Landgraf gibt dem Kurfürsten geheime Nachrichten aus Straßburg über die Papisten weiter, aus denen auf die Absicht eines Gegenbundes geschlossen werden muß. Der Papst beabsichtigt angeblich, Kaiser und Frankreich zum Kriege gegen die Protestanten zu vereinigen. Schreiben an den Bischof (Johann VIII.) von Meißen wegen der Herzogin Elisabeth von Rochlitz. Das Gießen des Bundesgeschützes. Antwort der Stadt Hildesheim wegen der angeblich dem Beginenhof zu Celle rückständigen Zinsen. Schreiben an Herzog Ernst von Lüneburg wegen der Stifter Bremen und Verden. Die nach England reisenden kursächsischen und hessischen Gesandten sollen sich in Hamburg vereinigen
Enthält: kurmainzisches Schreiben an den Landgrafen wegen Halles. Dresdener Verhandlungen zwischen Herzog Georg von Sachsen, Herzog Heinrich dem Jüngeren von Braunschweig, dem Gesandten des Königs Ferdinand Dr. Held und dem kurmainzischen Kanzler Dr. Türk. Straßburg und der Graf von Hanau. Irrung zwischen Graf Albrecht von Mansfeld und denen v.d. Asseburg. Der König von Dänemark berichtet über die Ansammlung von Knechten im Amte Delmenhorst (Herrschaft Hoya) und deren Zerstreuung. Kursächsische Gesandtschaft an den Herzog von Kleve. Dänisch schwedische Zeitung. Werbung des Landgrafen bei dem Erzbischof (Johann) von Trier und andere Erkundigungen nach den Absichten der Papisten
Enthält: Mitteilungen aus Augsburg darüber. Tag der Kurfürsten von Trier, Köln und von der Pfalz zu Wesel
Enthält: angeblich beabsichtigen sie, die übrigen Kurfürsten nach Gelnhausen zu berufen, um über des Reiches Notdurft und die Stellungnahme zwischen Kaiser und Frankreich zu verhandeln. Straßburg berichtet über bayrische Rüstungen. Schreiben des Grafen Wilhelm von Fürstenberg: er hat gefangene, dem Evangelium zugeneigte Franzosen vom französischen König erbeten und freigegeben
Enthält: der Landgraf übersendet dem Kurfürsten ein Dankschreiben an jenen. Chiffernalphabet. Beschaffung von Salpeter. Anfertigung von Fahnen. Das Verhältnis zwischen Herzog Heinrich dem Jüngeren und dem Bischof (Valentin) von Hildesheim. Kursächsisches Ausschreiben an die Stände der Stifter Magdeburg und Halberstadt. Ordnung der Post zwischen dem Kurfürsten und dem Landgrafen. Unterstützung der Grafen von Hoya gegen einen etwaigen Angriff des Franz v. Halle. König Ferdinand besucht Herzog Georg in Dresden. Der Regensburger Schietel berichtet über den Heranzug der Türken. Briefwechsel mit Herzog Wilhelm von Bayern über Helds Pläne eines Gegenbundes. Berufung der Bundeskriegsräte. Das Verhältnis des Herzogs Christoph von Württemberg zu seinem Vater. Ausschreiben an die Bundesmitglieder. Verwendung der niederländischen Knechte gegen Münster, nicht gegen Dänemark. Türkenhilfe. Mögliche Zusammenkunft des Kurfürsten mit Herzog Wilhelm von Bayern. Der katholische Gegenbund. Helds Praktiken bei Kurtrier und Kurpfalz. Zeitung der Herzogin Elisabeth über den Empfang des Königs Ferdinand in Dresden. Heiratspläne des Herzogs Friedrich von Sachsen. Goslar fürchtet wegen Herzog Heinrichs Rüstungen
Enthält: Gegenmaßnahmen. Weitere Nachrichten über Helds Pläne. Besuch Herzog Heinrichs des Jüngeren bei Graf Wilhelm von Nassau. Antwort des Königs Ferdinand wegen geistlicher Zinse, die dem Kurfürsten und dem Herzog Ulrich von Württemberg zurückgehalten werden. Hilfegesuch des Bischofs Franz von Münster gegen die im Amte Delmenhorst gardenden Knechte. Feindliche Absichten des Grafen von Oldenburg und des Hauses Burgund. Verhandlungen mit den Schweizern wegen Kriegshilfe für den Bund. Schreiben von Augsburg. Stellung der Evangelischen zur verlangten Türkenhilfe. Reise des Erzbischofs von Mainz durch Hessen. Erkundigung bei Baumgartner in Nürnberg wegen der Pläne Helds. Nr. 3073
Enthält: die in Zerbst beschlossene Gesandtschaft an den Erzbischof. Besorgen von Teppichen und Tüchern bei Schlüsselfelder in Wittenberg für den Landgrafen. Schreiben des Grafen Wilhelm von Fürstenberg. Erfolg der Sendung Ludwigs v. Baumbach an den französischen König
Enthält: dessen Antwort. Ansammlung von Kriegsvolk. Teilnehmer an dem Braunschweiger Tag
Enthält: Herzog Heinrich von Braunschweig übersendet das Gesuch des Kurfürsten um Geleit an den Römischen König zur Stellungnahme
Enthält: der Kurfürst sieht daher davon ab, auf der Reise nach Braunschweig Herzog Heinrichs Gebiet zu berühren. Beschickung des Tages durch Jülich. Herzog Heinrich versucht, die Zusammenkunft in Braunschweig zu verhindern
Enthält: April. Werbung hessischer Räte auf dem Braunschweiger Bundestage bei dem Kurfürsten und dessen Antwort bezüglich des Streites mit Mainz. Die Stifter Bremen und Verden und Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig als deren Konservator. Die Gesandtschaft nach England reist über Hamburg. Bestellung des v. Fleckenstein für den Bund auf ein Jahr um 400 Gulden. Herzog Ulrich von Württemberg und die kleine Bundesanlage. Kursächsische Gesandtschaft nach Frankreich und Aufträge des Landgrafen für diese an den Grafen Wilhelm von Fürstenberg. Meldungen des Grafen von Hoya über Knechte und des Dr. Hel über die Friedensverhandlungen zu Nizza. Der Landgraf bittet um eine beglaubigte Abschrift des Bündnisses mit Dänemark in weltlichen Sachen. Der Kurfürst bittet um Abbildung eines besonders großen Hirschgeweihes. Der König von Dänemark berichtet über Knechteansammlungen in den Niederlanden. Nachricht eines ungarischen Predigers über Rüstungen der Türken
Enthält: Mai. Der Landgraf gibt dem Kurfürsten geheime Nachrichten aus Straßburg über die Papisten weiter, aus denen auf die Absicht eines Gegenbundes geschlossen werden muß. Der Papst beabsichtigt angeblich, Kaiser und Frankreich zum Kriege gegen die Protestanten zu vereinigen. Schreiben an den Bischof (Johann VIII.) von Meißen wegen der Herzogin Elisabeth von Rochlitz. Das Gießen des Bundesgeschützes. Antwort der Stadt Hildesheim wegen der angeblich dem Beginenhof zu Celle rückständigen Zinsen. Schreiben an Herzog Ernst von Lüneburg wegen der Stifter Bremen und Verden. Die nach England reisenden kursächsischen und hessischen Gesandten sollen sich in Hamburg vereinigen
Enthält: kurmainzisches Schreiben an den Landgrafen wegen Halles. Dresdener Verhandlungen zwischen Herzog Georg von Sachsen, Herzog Heinrich dem Jüngeren von Braunschweig, dem Gesandten des Königs Ferdinand Dr. Held und dem kurmainzischen Kanzler Dr. Türk. Straßburg und der Graf von Hanau. Irrung zwischen Graf Albrecht von Mansfeld und denen v.d. Asseburg. Der König von Dänemark berichtet über die Ansammlung von Knechten im Amte Delmenhorst (Herrschaft Hoya) und deren Zerstreuung. Kursächsische Gesandtschaft an den Herzog von Kleve. Dänisch schwedische Zeitung. Werbung des Landgrafen bei dem Erzbischof (Johann) von Trier und andere Erkundigungen nach den Absichten der Papisten
Enthält: Mitteilungen aus Augsburg darüber. Tag der Kurfürsten von Trier, Köln und von der Pfalz zu Wesel
Enthält: angeblich beabsichtigen sie, die übrigen Kurfürsten nach Gelnhausen zu berufen, um über des Reiches Notdurft und die Stellungnahme zwischen Kaiser und Frankreich zu verhandeln. Straßburg berichtet über bayrische Rüstungen. Schreiben des Grafen Wilhelm von Fürstenberg: er hat gefangene, dem Evangelium zugeneigte Franzosen vom französischen König erbeten und freigegeben
Enthält: der Landgraf übersendet dem Kurfürsten ein Dankschreiben an jenen. Chiffernalphabet. Beschaffung von Salpeter. Anfertigung von Fahnen. Das Verhältnis zwischen Herzog Heinrich dem Jüngeren und dem Bischof (Valentin) von Hildesheim. Kursächsisches Ausschreiben an die Stände der Stifter Magdeburg und Halberstadt. Ordnung der Post zwischen dem Kurfürsten und dem Landgrafen. Unterstützung der Grafen von Hoya gegen einen etwaigen Angriff des Franz v. Halle. König Ferdinand besucht Herzog Georg in Dresden. Der Regensburger Schietel berichtet über den Heranzug der Türken. Briefwechsel mit Herzog Wilhelm von Bayern über Helds Pläne eines Gegenbundes. Berufung der Bundeskriegsräte. Das Verhältnis des Herzogs Christoph von Württemberg zu seinem Vater. Ausschreiben an die Bundesmitglieder. Verwendung der niederländischen Knechte gegen Münster, nicht gegen Dänemark. Türkenhilfe. Mögliche Zusammenkunft des Kurfürsten mit Herzog Wilhelm von Bayern. Der katholische Gegenbund. Helds Praktiken bei Kurtrier und Kurpfalz. Zeitung der Herzogin Elisabeth über den Empfang des Königs Ferdinand in Dresden. Heiratspläne des Herzogs Friedrich von Sachsen. Goslar fürchtet wegen Herzog Heinrichs Rüstungen
Enthält: Gegenmaßnahmen. Weitere Nachrichten über Helds Pläne. Besuch Herzog Heinrichs des Jüngeren bei Graf Wilhelm von Nassau. Antwort des Königs Ferdinand wegen geistlicher Zinse, die dem Kurfürsten und dem Herzog Ulrich von Württemberg zurückgehalten werden. Hilfegesuch des Bischofs Franz von Münster gegen die im Amte Delmenhorst gardenden Knechte. Feindliche Absichten des Grafen von Oldenburg und des Hauses Burgund. Verhandlungen mit den Schweizern wegen Kriegshilfe für den Bund. Schreiben von Augsburg. Stellung der Evangelischen zur verlangten Türkenhilfe. Reise des Erzbischofs von Mainz durch Hessen. Erkundigung bei Baumgartner in Nürnberg wegen der Pläne Helds. Nr. 3073
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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