Fremden-, Paß- und Meldepolizei allgemein, Evakuierung
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1418
D 3 Kaldenkirchen Kaldenkirchen
Kaldenkirchen >> Polizei >> Pass- und Meldewesen, Fremdenpolizei
1942 - 1946,1940,1924
Enthält: Verzeichnis der im Zeitraum 1.7. - 31.12.1924 geborenen Mädchen (Anfrage des BDM); Bescheinigung über die Abmeldung von Frau Siegmund Grunewald, Katharina geb. Joachim mit Sohn Rolf am 2.8.1937 nach Tegelen; Bericht über den Zustand des Meldewesens v. 22.8.1945; Mitteilung der Ortspolizeibehörde Hüls über die "Evakuierung" von Ernst "Israel" Davids am 22.7.1942; Wehrunwürdige (1943); Korrektur von Daten der Leuther Volkskartei; Verzeichnis der jugendlichen Ausländer der Geburtsjahrgänge 1926 - 34 (sogen. "germanische Jugend") 1944; Liste der Ostarbeiterinnen bei den Fortin-Werken (Juni 1944)
Akten
Grunewald, Katharina geb. Joachim
Grunewald, Siegmund
Davids, Ernst "Israel"
Cohen, Abraham
Cohen, Eva
Tegelen
Hüls
Leuth
Fremdenpolizei
Paßpolizei
Meldepolizei
Evakuierung
Meldewesen
Wehrunwürdige
Volkskartei
Jugendliche Ausländer
Ostarbeiterinnen
Sudetendeutsche
Bund Deutscher Mädel (BDM)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:43 MEZ