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Konzert
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NZfM 58 (13.3.1863), S. 90f.: "Die Crone der ganzen Concertabende dieser Saison, ja das bedeutendste musikalische Ereigniß seit der zweiten Tonkünstlerversammlung allhier bildete jedenfalls das CONCERT der Hrn. H. v. Bülow (zum Besten der Schillerstiftung). [...] Wir waren auf die Leistungen des Hrn. v. BÜLOW, den wir seit seiner Jüngerschaft bei LISZT nicht wieder gehört hatten, und der sich durch seine eminenten Leistungen als Orchesterdirigent bei dem genannten Tonkünstlerfeste unvergeßlich in den Ereinnerungen Weimarer Kunstfreunde und Musiker eingeprägt hat, natürlich sehr gespannt und müssen aufrichtig bekennen, daß wir aufs Lebhafteste an R. SCHUMANN'S Ausspruch: "Ein Meister bildet wieder Meister" erinnert wurden; denn H. v. Bülow hat sich als Virtuos auf eine solche schwindelnde Höhe der Vollkommenheit geschwungen, daß es nur sehr wenig Auserwählten gelingen möchte, ihn zu erreichen. [...] Schon bei der Aufführung von LISZT'S Faust-Symphonie mußten wir H. v. Bülow als Dirigent - er dirigirte und spielte auch auch dies Mal OHNE eine Note vor sich zu haben - eine sehr bedeutende Stellung einräumen; auch heute war nur eine Stimme sarüber, daß der reichbegabte Künstler nicht nur ein vollendeter Pianist, sondern auch ein nicht minder vollendeter Dirigent sei, dem recht bald eine gedeihliche Stellung in dieser Beziehung zu wünschen ist." zum Prolog mit Herrn Grans und Vortrag von Frl. Janauschek: Weimarer Zeitung, Nr. 51, 01.03.1863, S. 203