Erneuerung der Kloster Hirsauer Kellerei Hessigheim über Rechte, Gerechtigkeiten, Zehnten, Zinse, Renten, Gülten, andere Gefälle und Einkommen zu Hessigheim, Ottmarsheim und Mundelsheim, gefertigt 1682 auf Befehl des Herzogadministrators Friedrich Karl durch den Registrator Johann Bueb, unter Hinzuziehung des hirsauischen Kellers Johann Volz, des Schultheißen Zimpprecht Holderbusch, der Hans Jehling und Caspar Negelin, beide des Gerichts zu Hessigheim, pupliziert 1683 zu Hessigheim und Ottmarsheim, bestätigt durch Unterschriften der Genannten, sowie für Ottmarsheim des Anwalts Hans Conrad Nollenberger, Conrad Caspar des Gerichts, Hans Jacob Murrs an Stelle von Hans Greis des Gerichts und des Trägers Georg Haugenbach, Folioband mit verziertem Lederüberzug und Metallschließen, Inhaltsverzeichnis, Bl. 1-1136 und ungezählte Leerblätter (Bl. 3-4 lose). Abschrift, beglaubigt durch Petschaftsiegel und Unterschrift des Kirchenratsverwalters Ernst Gottlieb Otto, vom 30. April 1751, mit Nachträgen bis um 1840
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Erneuerung der Kloster Hirsauer Kellerei Hessigheim über Rechte, Gerechtigkeiten, Zehnten, Zinse, Renten, Gülten, andere Gefälle und Einkommen zu Hessigheim, Ottmarsheim und Mundelsheim, gefertigt 1682 auf Befehl des Herzogadministrators Friedrich Karl durch den Registrator Johann Bueb, unter Hinzuziehung des hirsauischen Kellers Johann Volz, des Schultheißen Zimpprecht Holderbusch, der Hans Jehling und Caspar Negelin, beide des Gerichts zu Hessigheim, pupliziert 1683 zu Hessigheim und Ottmarsheim, bestätigt durch Unterschriften der Genannten, sowie für Ottmarsheim des Anwalts Hans Conrad Nollenberger, Conrad Caspar des Gerichts, Hans Jacob Murrs an Stelle von Hans Greis des Gerichts und des Trägers Georg Haugenbach, Folioband mit verziertem Lederüberzug und Metallschließen, Inhaltsverzeichnis, Bl. 1-1136 und ungezählte Leerblätter (Bl. 3-4 lose). Abschrift, beglaubigt durch Petschaftsiegel und Unterschrift des Kirchenratsverwalters Ernst Gottlieb Otto, vom 30. April 1751, mit Nachträgen bis um 1840
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 90 Bd 225
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 90 Hessigheim, Kloster Hirsauer Kellerei
Hessigheim, Kloster Hirsauer Kellerei >> 3. Lagerbücher
1682-1840
Enthält: Bl. 1-6: Einleitung; Bl. 7.13: Gerichtsbarkeit; Bl. 16-21: Handlohn und Weglösung; Bl. 22-44: Zehnten; Bl. 45-47: Güterfall und -teilung; Bl. 48-53: Zuchtvieh; Bl. 54: Pfarrpfründe; Bl. 55-66: Kellereigebäude; Bl. 67-379: Hellerzinse; Bl. 380-484: Abgaben vom Widumhof, Murrhardter Hof und Bebenhäuser Hof; Bl. 485-530: Landachtfrüchte; Bl. 531-1094: Erb-, Bet- und Bodenwein;
Darin: Bl. 40 v: Reskript des Herzogadministrators Karl Friedrich über den dem Pfarrer zu Hessigheim zustehenden kleinen Zehnten vom 23. Juni 1739; Bl. 49-51: 1551 November 28 (Sa nach Catharina) Abt Johann von Hirsau verleiht dem Enderiß Jehlin zu Hessigheim und seinen Erben 2 Mannmahd Wiesen und der Gemeinde daselbst einen Farren, Sr.: A.; Bl. 336-378: 1577 September 30 Pfalzgraf Ludwig bei Rhein, Pfalzgraf Philipp Ludwig bei Rhein und Markgräfin Anna zu Baden und Hochberg als Vormünder der Söhne des verstorbenen Eigentümers von Hessigheim, Markgraf Carl von Baden, einerseits und Herzog Ludwig zu Württemberg für die Kloster Hirsauer Kellerei daselbst anderseits schließen einen Vertrag über Rechte zu Hessigheim. Sr.: A.; Bl. 443-445: 1508 Dezember 22 (Fr nach Thomas ap.). Abt Philipp und der Konvent zu Murrhardt verkaufen an Abt Johann und den Konvent zu Hirsau alle ihre Gülten und Rechte zu Hessigheim um 159 fl 1 Pfund 1 Schilling 4 Heller. Sr.: A.; Bl. 480-483: 1488 August 6 ? (Di Sixtus pp.m.). Abt Bernhard und der Konvent zu Bebenhausen vertauschten ihren Hof zu Hessigheim mit genannten Abgaben und eine Wiese zu Schafhausen (Kr. Leonberg) um einen Hof zu Magstadt mit genannten Abgaben, eine Wiese am Wernlinstor zu Weilderstadt und 200 fl von Abt Blasius und dem Konvent zu Hirsau. Sr.: A. Wochen- und Festtag der Datierung stimmen nicht überein. Das Sixtusfest (6. August) fiel 1488 auf einen Mittwoch.; Bl. 535-536: Herzogliches Reskript vom 25. November 1654 Reskript des Herzog Eberhard von Württemberg an den hirsauischen Keller zu Hessigheim, Friedrich Vollmar, über die Einstellung der Corpusweinlieferungen zur Kellerei Besigheim für die beim Eintausch der Hofmeisterei Nellingen dem Kloster St. Blasien gegebenen Güter, vom 25. November 1654; Bl. 536 v: Reskript des Herzogs Karl von Württemberg an den hirsauischen Keller zu Hessigheim, Johann Friedrich Schmid, über die Entscheidung eines Streits um einen Weinzehnten zwischen den Kellereien Besigheim und Hessigheim zugunsten der letzteren, 26. Oktober 1745; Bl. 854-855: Herzogliches Reskript an den hirsauischen Keller zu Hessigheim, Johann Volz, über die Überlassung eines öden Weingartens an (Hans Jakob) Murr mit Ermäßigung der bisherigen Gültweinabgabe, 3. März 1681 eingelegt bei Bl. 940: Auszug aus dem Lagerbuch und einem Haischbuch über Bodenweinabgaben, 1 Blatt 18. Jh.
Darin: Bl. 40 v: Reskript des Herzogadministrators Karl Friedrich über den dem Pfarrer zu Hessigheim zustehenden kleinen Zehnten vom 23. Juni 1739; Bl. 49-51: 1551 November 28 (Sa nach Catharina) Abt Johann von Hirsau verleiht dem Enderiß Jehlin zu Hessigheim und seinen Erben 2 Mannmahd Wiesen und der Gemeinde daselbst einen Farren, Sr.: A.; Bl. 336-378: 1577 September 30 Pfalzgraf Ludwig bei Rhein, Pfalzgraf Philipp Ludwig bei Rhein und Markgräfin Anna zu Baden und Hochberg als Vormünder der Söhne des verstorbenen Eigentümers von Hessigheim, Markgraf Carl von Baden, einerseits und Herzog Ludwig zu Württemberg für die Kloster Hirsauer Kellerei daselbst anderseits schließen einen Vertrag über Rechte zu Hessigheim. Sr.: A.; Bl. 443-445: 1508 Dezember 22 (Fr nach Thomas ap.). Abt Philipp und der Konvent zu Murrhardt verkaufen an Abt Johann und den Konvent zu Hirsau alle ihre Gülten und Rechte zu Hessigheim um 159 fl 1 Pfund 1 Schilling 4 Heller. Sr.: A.; Bl. 480-483: 1488 August 6 ? (Di Sixtus pp.m.). Abt Bernhard und der Konvent zu Bebenhausen vertauschten ihren Hof zu Hessigheim mit genannten Abgaben und eine Wiese zu Schafhausen (Kr. Leonberg) um einen Hof zu Magstadt mit genannten Abgaben, eine Wiese am Wernlinstor zu Weilderstadt und 200 fl von Abt Blasius und dem Konvent zu Hirsau. Sr.: A. Wochen- und Festtag der Datierung stimmen nicht überein. Das Sixtusfest (6. August) fiel 1488 auf einen Mittwoch.; Bl. 535-536: Herzogliches Reskript vom 25. November 1654 Reskript des Herzog Eberhard von Württemberg an den hirsauischen Keller zu Hessigheim, Friedrich Vollmar, über die Einstellung der Corpusweinlieferungen zur Kellerei Besigheim für die beim Eintausch der Hofmeisterei Nellingen dem Kloster St. Blasien gegebenen Güter, vom 25. November 1654; Bl. 536 v: Reskript des Herzogs Karl von Württemberg an den hirsauischen Keller zu Hessigheim, Johann Friedrich Schmid, über die Entscheidung eines Streits um einen Weinzehnten zwischen den Kellereien Besigheim und Hessigheim zugunsten der letzteren, 26. Oktober 1745; Bl. 854-855: Herzogliches Reskript an den hirsauischen Keller zu Hessigheim, Johann Volz, über die Überlassung eines öden Weingartens an (Hans Jakob) Murr mit Ermäßigung der bisherigen Gültweinabgabe, 3. März 1681 eingelegt bei Bl. 940: Auszug aus dem Lagerbuch und einem Haischbuch über Bodenweinabgaben, 1 Blatt 18. Jh.
1 Folioband
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:50 MEZ