Geistliche Lagerbücher: GV Cannstatt (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, H 102/18
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Selekte >> Altwürttembergische Lagerbücher >> Hauptreihen des Kammer- und Kirchenguts >> Geistliche Lagerbücher der Kirchengutsverwaltung (gesamt)
1539-1814
1. Zur Überlieferung der Geistlichen Verwaltung Cannstatt: Die Geistliche Verwaltung war nach der Reformation eingerichtet worden und für den Besitz und die Einkünfte der Pfarreien, Kaplaneien und anderer kleinerer Kirchenvermögen im Bereich des (Ober-) Amts Cannstatt zuständig. Die Bestände A 281 Kirchenvisitationsakten, A 282 Kirchenrat: verschlossene Registratur, A 284/20 Kirchenrat: Ämterregistratur, Cannstatt Geistliche Verwaltung, A 303 Geistliche Ämterrechnungen, A 304 Reskripten- und Berichtsbücher der Bezirksämter, A 336 Cannstatt G, A 336 L Cannstatt G und A 468 Geistliche Zins- und Haischbücher können ebenfalls Archivalien mit Provenienz bzw. Bezug zur Geistlichen Verwaltung Cannstatt enthalten. Im Staatsarchiv Ludwigsburg befindet sich im Bestand "GL 170: Altwürtt. Teilbestände" unter der Archivsignatur GL 170 Bd 32 das "Lagerbuch der Geistlichen Verwaltung Cannstatt über Rechte und Besitzungen der Pfarrei und Frühmesse Fellbach sowie der Pfarrei Rommelshausen (Konzept)" von 1582-1586.
2. Zur Verzeichnung des Bestands: Für den vorliegenden Bestand H 102/18 fertigte Paul Waldherr 1963 ein maschinenschriftliches Repertorium an. Die Bearbeitung der vorhandenen Titelaufnahmen übernahm im März 2014 Daniela Lederer. Einzelne redaktionelle und technische Abschlussarbeiten übernahmen Andrea Heck und Johannes Renz. Der Bestand umfasst 79 Bände (2,8 lfd. m). Im Findbuch ausgewiesen sind zusätzlich 27 verschiedene Einzelurkunden, die zum Teil mehrfach als Abschriften in verschiedenen Lagerbüchern überliefert sind.
3. Literatur: Johann Daniel Georg von Memminger (Hg.), Beschreibung des Oberamts Cannstatt, Stuttgart und Tübingen 1832.
4. Abkürzungen: Bd. Band Bl. Blatt f. folgende ff. fortfolgende Rep. Repertorium S. Seite U Urkunde unfol. unfoliiert v verso (rückseitig) vgl. vergleiche WR Württembergische Regesten (Signatur: A 602) WUB Württembergisches Urkundenbuch
2. Zur Verzeichnung des Bestands: Für den vorliegenden Bestand H 102/18 fertigte Paul Waldherr 1963 ein maschinenschriftliches Repertorium an. Die Bearbeitung der vorhandenen Titelaufnahmen übernahm im März 2014 Daniela Lederer. Einzelne redaktionelle und technische Abschlussarbeiten übernahmen Andrea Heck und Johannes Renz. Der Bestand umfasst 79 Bände (2,8 lfd. m). Im Findbuch ausgewiesen sind zusätzlich 27 verschiedene Einzelurkunden, die zum Teil mehrfach als Abschriften in verschiedenen Lagerbüchern überliefert sind.
3. Literatur: Johann Daniel Georg von Memminger (Hg.), Beschreibung des Oberamts Cannstatt, Stuttgart und Tübingen 1832.
4. Abkürzungen: Bd. Band Bl. Blatt f. folgende ff. fortfolgende Rep. Repertorium S. Seite U Urkunde unfol. unfoliiert v verso (rückseitig) vgl. vergleiche WR Württembergische Regesten (Signatur: A 602) WUB Württembergisches Urkundenbuch
79 Bände (2,80 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ
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